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Eine Initiative der Stadt und die Bereitstellung von entsprechenden finanziellen Mitteln im Haushalt zur Umwandlung leerstehender Gebäude in Sozialwohnungen fordert die Fraktion Die Linke im Stadtparlament Lauterbach. Auch finanzstarke Besitzer von Leerstand sollen zu entsprechenden Investitionen aufgefordert werden. Die Stadt selbst soll keine innerstädtischen Wohnungen, wie geplant, in Lagerräume umwandeln. Im Bild von links: Magistratsmitglied Dr. Köhler-Hälbig und die Fraktionsmitglieder Katharina Jacob und Winfried König.

Lauterbach soll gerechter werden

„Es wird höchste Zeit, dass wieder mehr Gerechtigkeit in die Haushaltspolitik der Stadt Lauterbach einzieht“ so Winfried König von der Fraktion Die Linke im Lauterbacher Stadtparlament. „Als ich

1995 nach Lauterbach kam, gab es für Sozialhilfeempfänger noch eine Weihnachtsbeihilfe von

50 DM, zumindest ein kleines Zeichen, dass hier niemand vergessen wird.“ In den folgenden Jahren fiel diese Leistung weg. Auch die breit aufgestellte Vereinsförderung wurde gestrichen, was damals eine Demonstration in der Stadt nach sich zog. Inzwischen stehen vor allem Großprojekte im Vordergrund wie die Neugestaltung des Bahnhofs und die Sanierung und Neukonzeptionierung des Hohhauspalais. Im Blickpunkt des politischen Interesses steht die gehobene Mittelschicht mit ihren Bedürfnissen. Die Lebenssituation der ärmeren Bevölkerung wird immer schwieriger.

Der Bauverein Darmstadt zog sich aus Mittelhessen zurück. Allein in Lauterbach wurden in 2015 351 Sozialwohnungen verkauft. Günstiger Wohnraum fehlt, vor allem kleine Wohnungen. Hier könne die

Stadt etwa über die Gemeinnützige Heimstättenbaugesellschaft für Aktivitäten zur Verbesserung der Situation sorgen, zum Beispiel bestehende Gebäude ankaufen und in Sozialwohnungen umwandeln. Stattdessen sollen etwa im Zusammenhang mit dem Hohhausprojekt noch Mietwohnungen angekauft und in Lagerraum umgewandelt werden.

Weiteres Geld sollte in kostenlose beziehungsweise kostengünstige Daseinsvorsorge, zum Beispiel vollständige Gebührenfreiheit der Kitas mit gesundem und kostenfreiem Mittagessen sowie die Einführung eines Sozialpasses fließen. Dieser soll erwerbslosen und armen Menschen den kostenlosen Zugang zu den öffentlichen Einrichtungen (über Büchereien, Bäder, Museen bis zur kostenlosen Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel wie etwa dem geplanten Stadtbus) gewähren. Die bereits angesprochene Weihnachtsbeihilfe sollte wieder eingeführt werden.

In Zusammenarbeit mit den Stadtwerken sollten Sozialtarife für Strom, Wasser und Gas entwickelt werden. Aktuell werden Großverbraucher begünstigt und Kleinabnehmer überproportional belastet. Damit die Menschen in Lauterbach unabhängig von Hilfebedarf, Alter, Herkunft usw. eine zentrale Ansprechsstelle haben und jemanden, der auch mal vorbeikommt, sollte ein/e Stadtsozialarbeiter*in angestellt werden.  

Die Vereinsförderung muss in der Breite wieder aufgenommen werden statt die Mittel auf einzelne Vereine zu konzentrieren. Auch die Kulturförderung  muss mehr Einrichtungen erreichen. Hier gilt es aktuell vor  allem, das Kino finanziell so zu unterstützen, dass es dauerhaft erhalten bleibt und die vielfach prämierte Arbeit fortsetzen kann.

 „Wenn ausreichend Geld für die millionenschweren Lieblingsprojekte der wirtschaftsliberalen Parteien da ist, dann muss auch ausreichend Geld für Soziales vorhanden sein.“

Als Anschubfinanzierung für diese Projekte sieht die Fraktion Die Linke die Umwidmung von einer Million Euro an, die im Haushalt dadurch gewonnen werden könnte, dass ein Strommast im Gewerbegebiet“ In der Maar“ nicht um einige Meter versetzt wird, sondern an Ort und Stelle verbleibt.

Entsprechende Anträge hat die Fraktion zur nächsten Stadtverordnetensitzung eingebracht, bei der unter anderem über den Haushalt 2022/2023 entschieden wird. Die Sitzungen sind öffentlich,

Besucher willkommen. „Und durch die Breite der im Parlament vertretenen Fraktionen wird die Stadtpolitik auch wieder spannender“ so Katharina Jacob von der Fraktion Die Linke.

Vor Ort in Reuters (v.l.) Katharina Jacob (Die Linke), Karl-Heinz Fölsing (ehemaliger Ortsvorsteher), Winfried König (Die Linke), Andreas Köhler (Mitglied Ortsbeirat), Julius Schnägelberger (Ortsvorsteher Reuters).
Jacob/König

Harsche Kritik am geplanten Gewerbegebiet bei Reuters

Auf Skepsis stößt bei den meisten Bürgern in Reuters die im neuen Regionalplan Mittelhessen vorgesehene Umwandlung von 26 Hektar Ackerland in Bauland für ein Gewerbegebiet. Riesige Hallen, wie sie in Alsfeld für DHL entstehen sollen, werden vielleicht auch den Ortseingang von Reuters verunzieren und das wieder einmal auf Kosten fruchtbaren Ackerlandes, eines schützenswerten und begrenzten Gutes.

Die Fraktion Die Linke im Lauterbacher Stadtparlament, Katharina Jacob und Winfried König, informierte sich vor Ort und traf sich zu diesem Zweck mit Ortsvorsteher Julius Schnägelberger und dem ehemaligen Ortsvorsteher Karl-Heinz Fölsing sowie einigen Landwirten, um sich ein Bild von der Fläche und der kommenden Zerstörung zu machen. Ein Stimmungsbild sollte es werden, die Stimmung ist jedoch explosiv: "Reuters hat all das schon einmal durchgemacht", erklärt der ehemalige Ortsvorsteher Fölsing und verweist auf Pfeifer Holz, im Volksmund noch "Heggenstaller" genannt, das vor 12 Jahren bereits hektarweise fruchtbaren Boden verschlang. Die versprochenen Vorteile für die Gemeinde blieben aus, dafür belasten LKW und Rußniederschlag den Ort sehr.

Damals sei der Planungsprozess zunächst langsam angelaufen, doch "auf einmal war alles genehmigt", wie Fölsing bemerkt. Jetzt befürchtet das Dorf ähnlich überrannt zu werden.

Zu beklagen ist die fehlende Transparenz und Kommunikation der Stadt Lauterbach gegenüber den Bürgern, Eigentümern und dem Ortsbeirat: „Für ein seit 2019 in Planung stehendes Gewerbegebiet werden wir Reuterser nicht ausreichend informiert und aufgeklärt“, so Ortsvorsteher Schnägelberger.

Keiner der Verantwortlichen hat sich das Gebiet genauer angesehen, wie die Grenzführung vermuten lässt. Aber auch die Art der Industrie, die hier angesiedelt werden soll, interessiert die Anwohnerinnen und Anwohner. Zuletzt erhielten meist Logistikfirmen mit entsprechender Verkehrsbelastung den Zuschlag bei Neuansiedlungen in der Region. Katharina Jacob (Linke) zeigt sich entsetzt: "Reuters wäre ja komplett umzingelt? Pfeifer auf der einen, eine Latte Windkraftanlagen auf der anderen Seite, dazu kommt dann das neue Industriegebiet – was bleibt da eigentlich noch für Feldlerche und Rotmilan?" Dieser neue Aspekt sorgt für weitere Verärgerung, denn in der Tat nistet letzterer am Waldrand. Ganz in der Nähe des neuen Industriegebiets gibt es drei Horste. "Wir durften dort aus Lärmschutzgründen nicht einmal Holz machen", ärgern sich die anwesenden Landwirte. "Und jetzt soll das Jagdgebiet des Rotmilans zerstört werden!", fügen sie hinzu.

Ärgerlich findet Fölsing in diesem Zusammenhang, dass Reuters von solchen Bauwerken nicht profitiere und verweist auf das Holzwerk Pfeifer, aus dessen Einnahmen nicht wirklich etwas in Reuters ankomme; bei dem neuen Industriegebiet könnte es ähnlich verlaufen, befürchtet er. "Letztendlich ist es nur die Stadt, die profitiert.“

Karl-Heinz Fölsing, Schnägelbergers Vorgänger, verweist auf die ausgezeichnete Qualität der Ackerkrume bei Reuters: "Hier können sie einen halben Meter tief pflügen, Sie stoßen auf keinen Stein!". Ebendieser Boden, so Fölsing, binde CO2, abgesehen davon sei Bodenversiegelung in unserer heutigen Zeit ein absolutes No-Go. Insofern sei die geplante Photovoltaikanlage, die ebenfalls auf Reuters zukommt, noch das kleinste Übel, meint Jacob ergänzend. "Schön sieht sowas nicht aus, aber der Boden wird nicht versiegelt, man kann dort Wildkräuter pflanzen und Rebhühner hegen." Aber das ist noch Zukunftsmusik, das sieht auch Fraktionsvorsitzender Winfried König so: „Zunächst müssen die Äcker gerettet werden und so weitere Belastungen für die Reuterser Bevölkerung nach Durchgangsstraße, Holzwerk und Windradausbau verhindert werden.“

Die Arbeit im Lauterbacher Stadtparlament kann beginnen. Die Fraktion Die Linke konnte bei der Konstituierenden Sitzung des Stadtparlamentes der Kreisstadt Lauterbach einen Sitz im Magistrat erringen. Diesen Sitz nimmt Dr. Eckhard Köhler-Hälbig (links) ein. Es freuen sich die Stadtverordnete Katharina Jacob und Winfried König (rechts), Fraktionsvorsitzender.

Kultur fördern – in Lauterbach erst recht!

Nach einer langen kulturellen Durststrecke sollte das Augenmerk stärker auf die Förderung der Kulturarbeit gerichtet werden.Kultur und Bildung gehören zum Fundament unserer sozialen Gemeinschaft.

Wir wollen die Lauterbacher Kulturszene unterstützen und uns für eine verbesserte finanzielle Ausstattung einsetzen. Hilfreich ist dabei die Schaffung eines Kulturbeirates.

Die Stadtbücherei und die Lauterbacher Musikschule sind nicht nur wichtige Kultureinrichtungen, vielmehr auch unverzichtbare Bausteine unseres Bildungssystems. Wir wollen die Stadtbücherei weiterhin fördern, um spezielle Angebote für bestimmte Zielgruppen zu schaffen.

Die Musikschulen sollten gleich behandelt werden, womit wir meinen: gleich gut, nicht gleich schlecht! Wir engagieren uns dafür, dass die Honorare der Musikschuldozenten durch finanzielle Beiträge der Stadt angehoben werden können sowie schrittweise deren Festanstellung möglich wird. Perspektivisch sollen die öffentlichen Musikschulen im Vogelsbergkreis in kommunaler Verantwortung abgesichert werden.

Auch das Hohausmuseum sollte wieder einen professionellen Leiter bzw eine Leiterin erhalten, der oder die in Vollzeit und Hauptamtlich die Einrichtung übernimmt. Das gleiche gilt für das Stadtarchiv und die Hohausbibliothek, die in Personalunion von einem Archivar oder einer Archivarin geleitet werden könnten.

Der Lauterbacher Kulturverein muss wieder in die Lage versetzt werden, Künstlerinnen und Künstler zu engagieren, die aus Funk, Film und Fernsehen einem breiteren Publikum bekannt sind, neben dem gelungenen Kleinkunstprogramm, das er nach wie vor stemmt. 

Die Hohhauskonzerte dürfen auch von städtischer Seite aus bessere Unterstützung erfahren. "Die Linke setzt sich dafür ein", erklärt Winfried König, Spitzenkandidat der Linken. 

 

Katharina Jacob

Von der Quelle bis zur Mündung: Lauter als FFH-Gebiet

Natura 2000, ein europaweites Netz aus Schutzgebieten nach der Fauna-Flora-Habitatrichtlinie (FFH-Richtlinie, vom 21. Mai 1992, 92/43/EWG) und der Vogelschutzrichtlinie (vom 2. April 1979, 79/409/EWG), wurde 1992 ins Leben gerufen. Gebiete nach der Fauna-Flora-Habitatrichtlinie bezeichnen besonders schützenswerte Areale, die Pflanzen und Tieren als Lebensraum dienen oder besondere Landschaftsformen aufweisen. Sie sollen miteinander verbunden werden, um ihren Bewohnern das Wandern zu ermöglichen, das Ziehen in Jagdgebiete, Winterquartiere oder, bei Pflanzen, die Ausbreitung durch Vögel und Bestäuber. Flüsse und Hecken sind oft FFH-Gebiete, Wälder, Seen. Bekannte Beispiele aus der Region sind der Herrenwald bei Stadtallendorf, der Hainig bei Lauterbach und Teile der Lauter. Hier stoßen wir von der Linken auf ein Kuriosum.

Die Lauter ist FFH Gebiet bis zum Stadtrand und nicht weiter. Dabei ist die Lauter als Ökosystem Fluss nicht weniger wertvoll, wo sie die Innenstadt passiert und auch nicht in den Gemarkungen von Wartenberg und Bad Salzschlirf.

Die Stockenten, die sich im Lauterbacher Stadtgebiet gerne niederlassen, kennt jeder. Ratten und Waschbären sind nicht sehr beliebt, könnten aber in Schach gehalten werden, würden Menschen nicht Essensreste in das Wasser entsorgen. Der elegante Reiher freut sich über die Fische im Bach. Ein gesundes Fließgewässer verfügt meist auch über einen gesunden Fischbestand. Der wiederum ist von gesunden Wasserpflanzen abhängig.

Auch der Schwarzstorch hat die Lauter schon besucht, der Eisvogel jagt hier – zwei von mehreren geschützten Vogelarten. Beide sind auf der Suche nach Fischen, die… siehe oben.

Inselchen und Uferstreifen in der Lauter sind keineswegs "Dreckhaufen", wie eine städtische Angestellte sie einmal respektlos bezeichnete, sondern Zeichen eines gesunden Uferbewuchses und stehen für einen natürlichen Flusslauf.

Die Basaltmauern bieten Unterschlupf für verschiedene Tiere und Möglichkeiten für Pflanzen, sich dort ansiedeln. Pflanzen bieten Insekten Nahrung und Lebensraum, die wiederum Singvögel ernähren, wie die Gebirgsstelze, die Bachstelze, Spatzen, Amseln, Meisen sowie Schwalben, die hier Rast machen und sich eine Mahlzeit aus Stechmücken gönnen. Und natürlich werden Fledermäuse durch Insekten bei Laune gehalten. Sie nutzen die Lauter als Jagdrevier, wobei nicht alle Fledermausarten um die Laternen schwirren. Gerade die seltenere Wasserfledermaus ist bei ihren nächtlichen Beutezügen zu beobachten. Was sie gar nicht mag, ist Licht. Auch das braune und sogar das graue Langohr und das große Mausohr sind im Bereich der Lauter nachgewiesen, sie nutzen den Fluss und die ihn begleitenden Heckenstrukturen als Orientierung, weshalb es umso wichtiger ist, die Lauter auch innerorts als wertvollen Lebensraum für geschützte Tier- und Pflanzenarten zu sehen. Es ist fatal, wenn hier durch übermäßige Beleuchtung Barrieren entstehen. Laut Bundesnaturschutzgesetz ist es verboten, die Jagdreviere dieser Tiere zu (zer)stören.

All dies sind die Gründe, weshalb die Linke fordert, dass die Lauter bis zu ihrem Zusammenfluss mit der Altefeld in Bad Salzschlirf zum FFH-Gebiet erklärt wird. Andere Fließgewässer sind dies längst, und den FFH-Status am Stadtrand zu beenden macht wenig Sinn. "Wäre die Lauter FFH-Gebiet", so Katharina Jacob, Kandidatin der Linken, "hätte dies ein Verschlechterungsverbot für die geschützten Arten zur Folge. Es würde uns allen noch einmal vor Augen führen, dass jegliche Maßnahme an einem Fluss mit äußerster Vorsicht durchgeführt werden muss." Die Obere Naturschutzbehörde würde einen Bewirtschaftungsplan erstellen. Die Lebensqualität für Mensch, Pflanze und Tier würde profitieren.

Von Katharina Jacob, Lauterbach, Kandidatin für den Kreistag und das Stadtparlament Lauterbach

 

Der Ortsverband Lauterbach - Kommunalwahl 2021

„Hauptverbindungspunkt zwischen den aktuell im Stadtparlament Lauterbach vertretenen Parteien ist die neo-liberale Wirtschaftspolitik, deren Scheitern nach zweieinhalb Jahrzenten in ganz Deutschland überdeutlich wird“, so Winfried König vom Ortsverband Die Linke Lauterbach. „ Auch hier in Lauterbach ist eine sozialökologische Wende in der Stadtpolitik dringend erforderlich. Um diese Wende voranzubringen tritt der Ortsverband Die Linke zur Wahl zum Stadtparlament an.“

Im sozialen Bereich gilt es vor allem, dafür zu sorgen, dass auch in Zukunft kostengünstiger Wohnraum zur Verfügung steht. Die bestehenden Sozialwohnungen wurden an private Investoren und Wohnungsbaugesellschaften verkauft. Kleine Wohnungen fehlen schon immer. Hier könnte die Stadt etwa über die Gemeinnützige Heimstättenbaugesellschaft für Aktivitäten zur Verbesserung der Situation sorgen.

Durch viele kleine Schritte lassen sich weitere Verbesserungen im Sozialbereich erzielen.  Wo ist etwa der schon lange versprochene Jugendraum ?  Darüberhinaus fordert DIE LINKE eine kostenlose bzw. kostengünstige Daseinsvorsorge, z. B. vollständig gebührenfreie Kitas und Ganztagsschulausbau mit gesundem und kostenfreiem Mittagessen sowie die Einführung eines Sozialpasses, der erwerbslosen und armen Menschen den kostenlosen Zugang zu den öffentlichen Einrichtungen (über Büchereien, Bäder, Museen bis zur kostenlosen Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel) gewährt. Darüber hinaus sollen für diesen Personenkreis zusätzliche Hilfen zu besonderen Anlässen, wie z. B. Weihnachtsbeihilfen oder Beihilfen bei Einschulungen gewährt werden. Zudem sollen alle Versorgungsbetriebe, etwa für Strom, Wasser, Müll mit Hilfe von Sozialtarifen, eine soziale Preisgestaltung einführen. Eine soziale Komponente fehlt auch bei der massiv erhöhten und nur leicht wieder gesenkten Grundsteuer.

Zur Daseinsvorsorge gehört auch, dass hier wieder Kinder geboren werden können, etwa in einer Geburtsstation in Alsfeld ergänzt von einem Geburtshaus in Lauterbach.

Im Nahverkehrsbereich wurde der Stadtbusverkehr eingeschränkt, das Krankenhaus abgehängt.Dies muss dringend rückgängig bemacht werden. Im Bahnverkehr sollte sich die Stadt mit den Anrainergemeinden darum zu kümmern, dass die Vogelsbergbahn zweigleisig ausgebaut wird. Es ist wichtiger für den Nahverkehr, dass in Bahnhöfen wie Wallenrod Menschen wieder zusteigen können, statt dass der Bahnhofsbereich in Lauterbach schmuck ausgebaut wird.

Neben vielen kleinen Projekten im Umwelt-, Natur- und Klimaschutz muss hier vor allem die massive Naturzerstörung durch die Umgehungsstraße B 254n  von Wartenberg bis Maar verhindert werden. Massive Brückenbau, Aufschüttungs- und Eingrabungsarbeiten werden hier fruchtbares Ackerland und ein Naherholungsgebiet zerstören, das auch einen einmaligen Einblick ins Erdmittelalter bietet.

Unsere Vertreter*innen im Stadtparlament

 

Winfried König, Lauterbach,

Dipl. Sozialpädagoge,

Fraktionsvorsitzender

 

Katharina Jacob, Lauterbach,

Lehrerin,

Fraktionsmitglied

 

Eckhard Köhler-Hälbig, Maar,

Pensionär,

Magitstratsmitglied

 

Kontakt:

winfried.koenig@live.de

 

Mitglieder im Ortsvorstand:

 

Winfried König

Sprecher

 

Silvius Theumer, Maar,

Berufsbetreuer

 

Ehrenfried Ramsch, Lauterbach,

Maurer