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Ministerpräsident Bodo Ramelow und Jan Schalauske, MdL Hessen, kommen nach Lauterbach

v.l.n.r Bodo Ramelow, Jan Schalauske und Nicole Eggers

Am Montag, 1.10., wird der thüringische Ministerpräsident Bodo Ramelow Lauterbach einen Besuch abstatten.

Auf Einladung der Vogelsberger LINKEN wird er um 16 Uhr an der Alexander-von-Humboldt-Schule eintreffen. Von dort ist ein kleiner kulturhistorischer Spaziergang u.a. zum Geburtshaus des Schriftstellers und Politikers Fritz Selbmann geplant.

Im Eiscafé Forum (früher Zanardo) am Marktplatz, wird ab ca. 16.15 Uhr zu einer Diskussion über rot-rot-grüne Perspektiven eingeladen. "Wir freuen uns sehr, dass es uns gelungen ist, mit Bodo Ramelow den ersten (und bislang einzigen) Ministerpräsidenten mit LINKEN-Parteibuch für einen Besuch im Vogelsberg zu gewinnen", zeigt sich Kreisvorsitzender Dietmar Schnell begeistert.

Darüber hinaus werden auch der Spitzenkandidat der hessischen LINKEN, der Landtagsabgeordnete und hessische Parteivorsitzende Jan Schalauske sowie die Direktkandidatin im Wahlkreis 20, Nicole Eggers, mit von der Partie sein.

"Bodo Ramelow regiert in Thüringen überaus erfolgreich mit einer rot-rot-grünen Koalition. Nach neuesten Umfragen ist eine solche Konstellation zumindest rein rechnerisch auch in Hessen wieder in den Bereich des Möglichen gerückt. Wir wollen mit den beiden Spitzenpolitikern darüber reden, ob eine solche Zusammenarbeit politisch sinnvoll und wünschenswert wäre und welche Chancen auf eine Realisierung sie sehen", so Schnell.

Sowohl zum Spaziergang als auch zur Diskussion sind interessierte Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen, erklärt Schnell abschließend.

Straßenausbaubeiträge abschaffen

Diskussionsveranstaltung mit Hermann Schaus (MdL)

Am Donnerstag, 20.9. wird ab 19 Uhr Hermann Schaus im
Gasthof Zur Krone in Dirlammen, An der Kirche 6, zu diesem Thema referieren und diskutieren.

"DIE LINKE hat bereits im Januar einen Gesetzentwurf in den hessischen Landtag eingebracht, der die vollständige Abschaffung der Straßenausbaubeiträge zur Folge gehabt hätte. Doch statt den Beispielen aus Berlin, Hamburg oder Bayern zu folgen, hat eine parlamentarische Mehrheit aus CDU, Grünen und der oppositionellen FDP in Hessen entschieden, weiterhin die Menschen mit Straßenbeiträgen zu belasten", erklärt Hermann Schaus, Landtagsabgeordneter der LINKEN. "

Angesichts der Diskussionen u.a. in Schlitz und Lautertal haben wir uns entschlossen, zu diesem Thema eine Veranstaltung durchzuführen.

Am Donnerstag, 20.9. wird ab 19 Uhr Hermann Schaus im Gasthof Zur Krone in Dirlammen, An der Kirche 6, zu diesem Thema referieren und diskutieren.

Schließlich, sei die LINKEi die erste gewesen, die gefordert habe, die Straßenbeiträge vollständig abzuschaffen und den Kommunen die ihnen dann fehlenden Mittel aus dem Landeshaushalt auszugleichen. Wenn jetzt die SPD im Wahlkampf auf diesen Zug aufspringt, begrüßen wir das, aber es entbehrt nicht einer gewissen Komik, wenn sie sich für ihr Plagiat des LINKEN-Antrages als Erfinder feiern.

Ökologiepolitischer Spaziergang mit Janine Wissler

am Sonntag, 26.08.2018 um 13 Uhr

Wanderung mit der Fraktionsvorsitzenden der LINKEN im Hessischen Landtag, Janine Wissler und der Dirketkandidatin für den Vogelsberg, Nicole Eggers

Beginn: 13.00 Uhr, Parkplatz Niddaquelle, ggü. an Tafeln: Vorstellung des Naturschutzgroßprojektes und speziell der Renaturierung des Hochmoores (Herr Garchow, Leiter Naturschutzgroßprojekt Vogelsberg);

anschließend Wanderung bis ca. 15 Uhr auf dem Höhenrundweg mit vielen Infos und tollen Eindrücken zu Natur- und Umweltschutz;

ca. 15 Uhr: Niddaquelle mit Abstecher zum Landgrafenborn: Erläuterungen zum Vogelsberger Wasser, Leitbildprozess, etc. (Herr Stock, Bürgermeister a.D. Lautertals, Schutzgemeinschaft Vogelsberg).

Anschließend, wer möchte, gemeinsames Kaffeeetrinken.

Kreisvorstand gewählt

von rechts nach links: Claus Rauhut, Dietmar Schnell, Winfried König. Frank Grommeck und Michael Riese waren am Wahlabend verhindert.

In einer Kreismitgliederversammlung in Alsfeld wählte DIE LINKE. Vogelsberg ihren neuen Kreisvorstand.

Einstimmig wurde Dietmar Schnell aus Wartenberg zum Vorsitzenden gewählt. Ebenso einmütig fielen die Voten für die anderen Kreisvorstandsmitglieder aus: Als Kreiskassierer wurde Frank Grommeck aus Mücke bestätigt, zu Beisitzern gewählt wurden Winfried König aus Lauterbach sowie Claus Rauhut und Michael Riese beide aus Alsfeld.
Neue Kreisrevisoren sind Thomas Geisel und Paul Weber, beide aus Schlitz.

Dietmar Schnell dankte den scheidenden Mitgliedern des Vorstands und insbesondere dem Kreisvorsitzenden Claus Rauhut für die getane Arbeit in den letzten Jahren: "Es war eine ereignisreiche Zeit, mit vielen wichtigen Wahlkämpfen, aus der wir insgesamt gestärkt hervorgegangen sind. Das ist nicht zuletzt dein und das deiner Mitstreiter."

Bei den kommenden Landtagswahlen im Oktober wolle DIE LINKE im Kreis ihr Ergebnis verbessern und deutlich über 5 % landen, so Schnell. Bessere Schulen, eine Stärkung des Öffentlichen Nahverkehrs und den Erhalt und Ausbau der medizinischen Versorgung im ländlichen Raum seien dabei einige der wichtigen Themen des kommenden Wahlkampfes, zu dem auch die hessische Fraktions- und stellvertretende Parteivorsitzende auf Bundesebene Janine Wissler einen Besuch im Vogelsberg angekündigt habe.

Landtagskandidatin Nicole Eggers beim 1. Mai in Alsfeld

Nicole Eggers und Christian Hendrichs

Landtagskandidaten der LINKEN für den Vogelsberg

Die Vogelsberger LINKE stellte auf einer Wahlkreismitgliederversammlung die Weichen für die am 28. Oktober anstehende Landtagswahl. In großer Einmütigkeit wurden die wissenschaftliche Referentin Nicole Eggers als Direktkandidatin und der Pädagoge Christian Hendrichs als Ersatzkandidat gewählt.

In einem Grußwort hatte die hessische Landesvorsitzende Heide Scheuch-Paschkewitz zunächst einige Schwerpunkte des Landtagswahlprogrammes erläutert, in das auch eine größere Anzahl Änderungsanträge der Vogelsberger Kreisorganisation aufgenommen worden sei. Es trägt den Titel „Gemeinsam für ein soziales, ökologisches, friedliches und buntes Hessen“. Schwerpunkte seien Investitionen in marode Schulen und andere öffentliche Einrichtungen, die Breitbandversorgung sowie in den sozialen Wohnungsbau, ein Mindestlohn von 12 Euro und die Stärkung des Öffentlichen Personennahverkehrs.

Nicole Eggers, die bei der Landtagsfraktion arbeitet und dort den Bereich Schul- und Hochschulpolitik betreut, lebt in einem kleinen Dorf im Rheingau-Taunus-Kreis. Sie kenne die Probleme im ländlichen Raum daher sehr gut und wolle sich im Wahlkampf insbesondere um diesen Komplex sowie die Bildungspolitik kümmern. Der Ärztemangel auf dem Land müsste dringend und sofort angegangen, die Schließung oder Teilschließung  von Krankenhäusern oder deren Privatisierung verhindert bzw. rückgängig gemacht, der ÖPNV ausgebaut und attraktiver werden, so Eggers. Christian Hendrichs lebt seit vielen Jahren in Romrod-Zell und arbeitet im Bereich Freiwilligenmanagement in der Flüchtlingshilfe. 

Dietmar Schnell, Pressesprecher der LINKEN-Kreisorganisation, zeigte sich optimistisch, mit den beiden Kandidaten eine optimale Besetzung gefunden zu haben: „Nicole und Christian werden dazu beitragen, dass DIE LINKE erneut und gestärkt in den hessischen Landtag einziehen wird.“ Der Kreisvorsitzende Claus Rauhut ergänzt: „Nicole Eggers wird uns in den Themenfeldern Ökologie, Pflege und Bildung inhaltlich enorm nach vorne bringen und mit ihrer erfrischenden Art nicht zuletzt die Jugend ansprechen.“

Bus und Bahn zum Nulltarif

Das Ziel der LINKEN  ist ein flächendeckender öffentlicher Verkehr, der von allen Menschen bezahlbar und benutzbar sein muss. Dazu ist es auch notwendig, Barrieren für in ihrer Mobilität eingeschränkte Menschen zu beseitigen.

Das Angebot des öffentlichen Verkehrs muss kontinuierlich ausgebaut und verbessert werden. Der Nahverkehr muss konsequent mit dem Fernverkehr verknüpft werden. Durch flexible Angebote wie Anrufsammeltaxis und Bürgerbusse kann der Nahverkehr dort ergänzt werden, wo es wenige Fahrgäste gibt. Einheitliche Fahrscheine für die gesamte Reisekette müssen ermöglicht werden. Ausreichende Fahrradabstellplätze an Haltepunkten sind für uns selbstverständlich. Mobilität und damit die Teilhabe von Menschen am gesellschaftlichen Leben darf nicht vom Geldbeutel abhängen. Deswegen setzen wir uns dafür ein, dass im gesamten Nahverkehr und auch im Fernverkehr für einkommensschwache Menschen Sozialtickets verbindlich eingeführt werden. Mittelfristig sollte der öffentliche Nahverkehr über eine Nahverkehrsabgabe von allen Bürgerinnen und Bürgern finanziert werden und dann in der Benutzung fahrscheinfrei sein.

DIE LINKE hat das beste soziale Profil !

Ein neues Mitglied schreibt, warum es eingetreten ist.

Der Zuspruch für DIE LINKE ist auch im Vogelsberg groß. Das Wahlergebnis hat es gezeigt. Das freut uns sehr! Wir danken allen, die uns gewählt und unterstützt haben. Wir freuen uns auch über jedes neue Mitglied. So werden wir stärker und vielfältiger, können als Ganzes noch aktiver auf das politische und gesellschaftliche Geschehen im Vogelsberg und darüber hinaus Einfluss nehmen. Da ist der Wunsch eines NEUEN, seine Beweggründe für den Eintritt zu veröffentlichen schon außergewöhnlich und hoffentlich Ansporn für Unentschlossene dem zu folgen und DIE LINKE als ihre Partei, mit ihrem Eintritt zu stärken.

Aktion in Lauterbach und Alsfeld war toll

Drei Tag vor der Wahl haben wir auch einmal während der Woche, am Donnerstag auf den Markplätzen in Lauterbach und Alsfeld die Gelegenheit war genommen die Wählerstimmung zu Gunsten der LINKEN noch etwas zu verändern, um damit auch den Rechtsruck in diesem Lande nicht nur aufzuhalten, sondern auch zurückzudrängen. Unsere Spitzenkandidatin, Sabine Leidig, deren Schwerpunkt auf Bundesebene, aber nicht nur dort, der Sozial-Ökologische Umbau ist, war dabei. Passend zu einer ihrer Kernaussagen "Wochenmarkt statt Weltmarkt" konnte sie auch auf dem Lauterbacher Wochenmarkt ihren großen Einsatz im Umwelt- und Sozialbereich sehr gut vertreten. DIE LINKE ist nicht nur in Sachen Soziales, Gerechtkeit und Frieden die treibende Kraft, sondern auch in allen Fragen des Umweltschutzes.

Mit dieser Aktion ist unsere Wahlkampf im Vogelsberg aber noch nicht zu Ende. Wer gerne mithelfen will oder sich informieren möchte, hat noch einmal Gelegenheit dazu am Samstagvormittag in Alsfeld (Marktplatz), in Lauterbach (Kaufhaus Kimpel) und Schlitz (REWE)

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JUGEND RETTET Menschen aus Seenot

Milena Hildebrand war auf der - IUVENTA - dabei und berichtet

Noch nie ertranken so viele Menschen bei ihrer Flucht über die zentrale Mittelmeerroute, wie im vergangenen Jahr. 4579 Mal kam jede Hilfe zu spät. JUGEND RETTET nennt sich ein Netzwerk junger Europäer_innen. Gemeinsam haben sie ein Schiff gekauft und umgebaut. Mit der IUVENTA machen sie das, was die Regierung nicht schafft - die Rettung von Menschen aus Seenot.

 "Mit unserem Schiff, der IUVENTA, retten wir seit dem 24. Juli 2016 Menschen aus Seenot. Im Jahr 2016 konnten unsere Crews in 7 Missionen 6.526 Menschen vor dem Tod bewahren", erklären die Leute von JUGEND RETTET. Anfang August wurde dann das Schiff von den italienischen Behörden unter fadenscheinigen Gründen beschlagnahmt.

 Milena Hildebrand, wissenschaftliche Mitarbeiterin der LINKEN-Landtagsfraktion Hessen, hat ihren Jahresurlaub an Bord der IUVENTA verbracht, um im Mittelmeer Flüchtlinge vor dem Ertrinken zu retten. Sie berichtet am Montag, 4. September ab 19 Uhr im Hotel Klingelhöffer in Alsfeld auf Einladung der Vogelsberger LINKEN über diesen Einsatz und die Lage vor Ort.

Wahlkampf kommt auf Touren

Die letzte Mitgliederversammlung war geprägt von einer anregenden, konstruktiven Diskussion und einer großen Bereitschaft einen engagierten Wahlkampf im Vogelsbergkreis zu führen. Dass dies nicht einfach wird war allen klar. In einer ländliche Region mit vielen kleinen Dörfen, wenigen und dann noch weit auseinander liegenden (Mittel-)Zentren ist viel Zeit und Müh angesagt. Die Aufteilung in 3 Wahlbezirke - Fulda, Gießen, Wetterau - kommen erschwerend hinzu. Trotzdem, oder gerade weil der Vogelsbergkreis als strukturschwache, vom Bevölkerungsrückgang und wirtschaftlicher Schwäche gebeutelte Region von den Ballungszentren dominiert und im wahrsten Sinne ausgelutscht wird - das wertvolle Vogelsberger Wasser z. B.  wird in Frankfurt billig verschleudert und vergeudet - ist es dringend notwendig DIE LINKE. als die einzige, wirkliche sozial-ökologische und friedliche Partei zu stärken. Sie ist die einzige Partei, die die etablierten bürgerlichen Parteien zu einem Kurswechsel in der Sozial-, Umwelt- und Friedenspolitik zwingen kann. Um den Klimawandel aufzuhalten, die Armuts- / Reichtumsschere zu schließen und die Kriegsmaschinerie weltweit zu stoppen muss jetzt entgegen gesteuert werden. Wer zu lange wartet, den bestraft das Leben / bestraft die Natur!

DIE LINKE. will mehr erreichen - deshalb sind wir dabei

„Deine Stimme für eine gute Rente“

gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen der DGB-Gewerkschaften wollen wir im Wahlkampf den Druck für einen Kurswechsel in der Rentenpolitik erhöhen. Daher unterstützen wir die Demonstration des DGB am 25. August in Kassel. DIE LINKE. Hessen möchte mit einem eigenen Block ein Zeichen setzen und rufen dazu auf, gemeinsam in Kassel gegen Altersarmut und für eine Rente, von der man leben kann, zu demonstrieren.

Treffpunkt: Parkplatz hinter der Eissporthalle, Damaschkestraße 1, in Kassel, um 16.00 Uhr

Wir werden eine große Beachflag hissen. Die nahegelegene Straßenbahnhaltestelle heißt „Auestadion“.  Die Autobahnausfahrt nahe dem Auestadion / Eissporthalle heißt „Kassel Mitte“.

Das Familienfest des DGB beim Auestadion / Eissporthalle beginnt bereits um 14.30 Uhr.  Auftaktkundgebung: 16 Uhr.  Die Demo startet um 17 Uhr und endet mit einer Kundgebung auf dem Königsplatz in der Kasseler Innenstadt.

Mehr Infos hier: http://nordhessen.dgb.de

Kontakt vor Ort am 25. August:  Frank Habermann, Tel.: 0176.82628000

LINKE Vogelsberg: Neuer Kreisvorstand gewählt

Auf der Kreismitgliederversammlung der Vogelsberger LINKEN standen letzten Dienstag die Neuwahlen zum Kreisvorstand an. 

Der bisherige Kreisvorsitzende Dietmar Schnell wollte nach zwei Wahlperioden, vor allem wegen vielfältiger anderer Aufgaben nicht erneut kandidieren.

Die Kreismitgliederversammlung verständigte sich auch darauf, den Vorstand zu straffen und zu verkleinern.

Zum Kreisvorsitzenden wurde Claus Rauhut (Alsfeld) gewählt, sein Stellvertreter ist Otto Frank (Alsfeld). zum Schatzmeister wurde erneut Frank Grommeck (Mücke) gewählt.

Frank Grommeck
Otto F. Frank
Claus Rauhut

DGB, 1-Mai Kundgebung in Alsfeld

Für alle sozial gerecht

Die LINKE auf dem Alsfelder 1. Mai

Wie in den vergangenen Jahren auch wird sich die LINKE wieder an der Alsfelder 1-Mai-Kundgebung des DGB auf dem Marktplatz mit einem Infostand und einem Grußwort beteiligen.

Wir sehen uns.

Sabine Leidig (MdB) in Wartenberg zur Umgehung B254

Der Nutzen äußerst zweifelhaft, die Folgen für die Natur dagegen verheerend

Anlässlich ihres Besuches im Vogelsbergkreis besuchte die Spitzenkandidatin der hessischen Landesliste der Partei DIE LINKE zur Bundestagswahl 2017, Sabine Leidig, auch Wartenberg. Bei einem Meinungsaustausch mit Kommunalpolitikern und Vertretern von Bürgerinitiativen gegen die geplante Ortsumgehung machte die Umwelt- und Verkehrspolitikerin deutlich, dass der Bau der B254n mit der Aufnahme in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplanes keineswegs beschlossene Sache sei, wie ein Vertreter des Verkehrsministeriums bei einer Podiumsdiskussion verlautbart hatte.

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Infostand: sichere Renten für alle!

Die Rente muss den Lebensstandard sichern und vor Armut schützen

Mit einem Infostand zum Thema "Rente" startet DIE LINKE in das Jahr 2017.

Am Samstag, 7.1. wird die Partei ab 10 Uhr auf dem Alsfelder Marktplatz über ihre rentenpolitischen Vorstellungen informieren.

"Nach aktuellen Umfragen hat jeder zweite Mensch Angst davor, im Alter arm zu sein. Und diese Sorge ist leider berechtigt. Schon jetzt bekommen über 40 Prozent der Rentnerinnen und Rentner weniger als 700 Euro. Das Rentenniveau, das 2001 noch bei 53 Prozent des Durchschnittslohns lag, ist auf 48 Prozent gesunken", erklärt Dietmar Schnell, Kreisvorsitzender der LINKEN.

Auch im Vogelsberg mache sich das Problem bereits deutlich bemerkbar. Die Kosten für die Grundsicherung im Alter stiegen im Kreis jährlich um ca. 8%. Die Fallzahlen seien von 2012 bis 2015 um mehr als ein Drittel angewachsen. Daran werde die erschreckend schnell fortschreitende Altersarmut sichtbar.

"Wir sind der Meinung: Die Rente muss den Lebensstandard sichern und vor Armut schützen", so Schnell weiter. Das ließe sich realisieren, wenn alle in die Rentenversicherung einbezogen würden, auch Beamte und Selbständige. Außerdem müsse die Beitragsbemessungsgrenze abgeschafft werden, ab der hohe Einkommen bei den Beitragszahlungen nicht mehr berücksichtigt würden.

Betroffenheit, Krokodilstränen und dann?

zur geplanten Schließung der Alsfelder Geburtshilfe

Die beabsichtigte Schließung der Geburtshilfe löst allenthalben Betroffenheit aus, bei den Kommunalpolitikern der großen Koalition sind auch Krokodilstränen dabei. Insgsamt wird die Gewissheit verbreitet, dass alles menschenmögliche getan worden sei, die objektiven Bedingungen aber keine Rettung zuließen. 

Diese Haltung ist grundfalsch und man sollte nicht zulassen, dass CDU und SPD sich in Sachen Geburtshilfe mit Verweis auf Berlin und Wiesbaden einfach in die Büsche verdrücken können.

»Zu hohe Kosten stehen zu geringen Geburtenzahlen gegenüber« konnte man gerade in einem Kommentar einer Vogelsberger Zeitung lesen. Aber was ist der Maßstab für zu hohe Kosten. Oder anders gefragt: Was muss den Vogelsberger*innen eine gute und anspruchsvolle Gesundheitsversorgung wert sein?

Ein gewichtiger Teil der Vogelsberger Kommunalpolitiker rennt seit Jahr und Tag im Irrglauben durch die Gegend, das Alsfelder Krankenhaus müsse sich finanziell selber tragen. Dieser Irrglaube bestimmt die ganzen Fusionsüberlegungen mit anderen Kliniken.

Es kann gar keine Rede davon sein, dass es zur Schließung der Geburtsabteilung keine Alternativen gäbe. Es war deshalb vollkommen richtig, dass die Alsfelder Stadtverordnetenversammlung vom Donnerstag den Bürgermeister und den Magistrat beauftragt hat, Alternativen zur Schließung auszuloten.

Es liegt alleine in der Hand der Vogelsberger Kommunalpolitik nun gegenzusteuern. Die beste, wiewohl teuerste Lösung wäre die Einrichtung einer gynälologischen Hauptabteilung mit angestellten Ärzt*innen am Krankenhaus.

Der Aufschrei gegen diesen Vorschlag ist groß, weil der Vogelsberg sich das finanziell nicht leisten könne.

Aber wer, wie CDU und SPD seit Jahr und Tag großzügig auf eine jährliche Gewinnausschüttung von mindestens 1,5 Millionen Euro aus dem Sparkassenüberschuss verzichtet, der sollte von einer nicht möglichen Finanzierbarkeit einiger zusätzlicher Ärztestellen am Krankenhaus tunlichst schweigen.

Linkes Sommerfest: Politik und Geselliges

TTIP, CETA, die Kreis- und die Landespolitik

Broder Braumüller und Karin Wendt

BraumüllerLetzten Sonntag hatten die Vogelsberger LINKEN zum Sommerfest eingeladen. Neben Kaffee und Kuchen kamen auch Musik und Politik nicht zu kurz.

Zu Gast waren aus Lauterbach Broder Braumüller und Karin Wendt für die Musik. Später kam noch die hessische Landesvorsitzende Heidemarie Scheuch-Paschkewitz und sprch zu den aktuellen Aktionen gegen die Freihandelsabkommen TTIP und CETA.

 

Das Presseecho der Oberhessischen Zeitung vom 07.09.2016

ALSFELD (gk). Das Sommerfest des Kreisverbandes Die Linke im Freiwilligenzentrum in Als- feld wurde zur politischen Abrechnung mit der Großen Koalition im Vogelsbergkreis.

Zwischen der Kaffeetafel und den politisch-musikalischen Beiträgen des Lauterbacher Musikers Broder Braumüller hatten Dietmar Schnell, Paul Weber und Michael Riese auf dem „roten Sofa“ im Freiwilligenzentrum Platz genommen. Man wartete auf die Landesvorsitzende Heide Scheuch-Paschkewitz und nutzte die Gelegenheit zu einer politischen Abrechnung.

„Im Vogelsbergkreis tut sich inhaltlich eigentlich für die Bürger nichts, rein gar nichts“, sag- te Schnell. Hier werde nicht regiert, man sei damit beschäftigt, Posten für Mitglieder der GroKo zu verteilen. Politisch fragwürdig sei dabei, dass CDU-Politiker Dr. Jens Mischak als Erster Kreisbeigeordneter sein Mandat als Stadtverordnetenvorsteher in Lauterbach noch innehatte. „Nach der HGO übt der Kreis die Kommunalaufsicht über die Städte und Gemeinden aus. Dr. Mischak setzt sich über die gesetzlichen Vorschriften weg, meinte Riese.

Die eigentlichen politischen Themen dagegen wurden nicht behandelt, obwohl Anträge dazu bereits seit längerer Zeit vorliegen. Dazu gehört, so Riese, die Zukunft der Neuen Arbeit in Alsfeld. Der Verdacht liege nahe, dass der Kreis diese Einrichtung „lahmlegen“ wolle, um sie dann als unwirtschaftlich zu schließen. „Die ersten Anzeichen dafür gibt es“, so Schnell. Die Neue Arbeit müsse aus der Sicht der Linken durch den Kreis aktiv unterstützt werden, damit die Projekte, die vor allem im Bereich der Sozial- und Arbeitsmarkt-Politik ergänzend abliefen, weitergeführt werden können. Die Schließung der Cafés und des Regionalmarktes, der jetzt durch Private durchgeführt werde, haben für fehlende Einnahmen gesorgt. Die Linken fordern dagegen politisch den Erhalt der Neuen Arbeit mit einem Grundbetrag von 100 000 Euro aus dem Kreishaushalt. „Die Aufgabenstellung der Integrierung in den Arbeitsmarkt muss seitens des Vogelsbergkreises stärker und vor allem ergebnisorientierter betrieben wer- den.“ Hierin sieht Riese die Ursache der aufgetretenen Liquiditätsschwierigkeiten der Neuen Arbeit.

Landesvorsitzende Heide Scheuch-Paschkewitz aus Kassel machte dort auf Landesebene weiter, wo Riese, Schnell und Weber aufgehört hatten. Die Grünen sind für sie Steigbügelhalter der weiter recht konservativen Hessen-CDU. Die Grünen seien von einer Partei, die sich gegen Umweltzerstörung und Naturschutz einsetze, zu einer Wirtschafts-Lobby-Partei ge- worden. Aber auch die Sozialdemokraten blieben nicht außen vor: Wenn sich Landesvorsitzender Torsten Schäfer-Gümbel beim Sommer-Interview des Hessischen Rundfunks für einen neuen Anlauf zur Regierungsübernahme bewerben will, seien die Linken an der Seite der SPD – wenn die Inhalte stimmen.

„Die Linke sagt ja zur Windkraft“, erklärte Scheuch-Paschkewitz, als sie direkt von Markus Pfeiffer aus Brauerschwend auf das Thema angesprochen wurde. „Wir stehen zur Energie- wende und damit auch zur Windkraft; aber unter Einbeziehung der Bürger an den jeweiligen Standorten und damit zur Schaffung einer Wertschöpfung für diesen Bereich. Hier müsse im Einzelfall alles in diesem politischen Kontext geprüft und einbezogen werden.“

 

Infostand zum Hartz iV-Aktionstag

Das Kommunalwahlprogramm der Vogelsberger LINKEN zur Kreistagswahl

Auf zwei Kreismitgliederversammlungen haben die Vogelsberger LINKEN die Themen für das Wahlprogramm für die Kreistagswahl 2016 beraten und am 21.12. dann auch verabschiedet.

 

Die Textfassung des Wahlprogramms finden sie hier:

Linke stellt Kreistagsliste auf

vorne, links: Michael Riese, Nashira Schubert, Wilhelm Hoch, zweite Reihe: Ulla Ried, Christel Weber, Dietmar Schnell

"In solidarischer Atmosphäre wählte DIE LINKE in Alsfeld für die Kreistagswahl am 6. März 2016 eine Kandidatenliste, die sich sehen lassen kann", fasst Dietmar Schnell das Ergebnis eines langen Abends zusammen.

Quotiert stehen auf den ersten zwölf Plätzen sechs Männer und sechs Frauen. Insgesamt bietet DIE LINKE den Wählerinnen und Wählern 33 Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl an.

Angeführt wird die Liste vom aktuellen Fraktionsvorsitzenden Michael Riese aus Alsfeld. Auf Platz 2 folgt die Ergotherapeutin Ulla Ried aus Romrod, auf Platz 3 vertritt die Schülerin Nashira Schubert die junge Generation. Der Kreisvorsitzende Dietmar Schnell aus Wartenberg folgt auf Platz 4. Christel Weber auf dem fünften und Wilhelm Hoch auf dem sechsten Platz kommen beide aus Schlitz. Hoch war bis vor Kurzem noch Mitglied der SPD, wechselte aber dann zur Linken und verstärkt seither auch deren Kreistagsfraktion. Dr. Ruth Kries aus Herbstein ist Kinderärztin und floh 1973 vor politischer Verfolgung aus Chile nach Deutschland. Ihr Mann wird bis heute vermisst und wurde vermutlich ein Opfer der Putschisten. Sie schilderte bei ihrer Vorstellung in bewegenden Worten ihre Flucht und Aufnahme in Deutschland.Es folgen Jo Biermanski aus Alsfeld, Claudia van den Berg und Paul Weber aus Schlitz.

Spitzenkandidat Michael Riese erklärte in seinem Schlusswort: "In den letzten Jahren hat sich die LINKE im Kreistag stets sozialpolitisch und für die kommunale Demokratie engagiert und dabei auch einiges erreicht. Dass Landrat Görig vor fünf Jahren nicht den Mut aufbrachte, eine Koalition unter Beteiligung der LINKEN einzugehen war sein erster und größter politischer Fehler." Dietmar Schnell zeigte sich überzeugt, dass DIE LINKE gestärkt aus den Wahlen hervorgehen werde.

LINKE: Ortsverband Alsfeld gegründet

Zur Gründungsversammlung eines Ortverbandes trafen sich die Alsfelder LINKEN am Donnerstagabend im „Café Alte Molkerei“ der Neuen Arbeit Vogelsberg. Mit dabei war der Vorsitzende des Kreisverbandes Vogelsberg, Dietmar Schnell.

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Aktuelle Pressemeldungen


Lehrermangel und Belastungsanzeigen

Lehrermangel und Belastungsanzeigen: Auch der Vogelsberg kann ein Lied davon singen Hessenweit bietet sich das gleiche Bild: Lehrkräfte arbeiten am Rande ihres Limits, Unterrichtstunden fallen aus, fachfremdes Personal versucht die schlimmsten Löcher zu stopfen. Weiterlesen


Straßenausbaubeiträge abwählen!

Zahlreiche interessierte Besucherinnen und Besucher aus Lautertal und Umgebung fanden den Weg zur Veranstaltung der Vogelsberger LINKEN in Dirlammen zum Thema "Straßenausbaubeiträge abschaffen". Kreisvorsitzender Dietmar Schnell begrüßte dazu den Landtagsabgeordneten Hermann Schaus, innenpolitischer Sprecher seiner Fraktion im Hessischen Landtag,... Weiterlesen


Vogelsberger Wasser nachhaltig sichern / Janine Wissler im hohen Vogelsberg

"Das war eine hochinteressante Veranstaltung und Glück mit dem Wetter hatten wir auch noch. Was will man mehr?", fragt Dietmar Schnell, Kreisvorsitzender der LINKEN nach dem Besuch der Fraktionsvorsitzenden im Hessischen Landtag, Janine Wissler, im hohen Vogelsberg. Neben der Fraktionsvorsitzenden, die auch stellvertretende... Weiterlesen

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