<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
    <rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom">
        <channel>
            <title>DIE LINKE. Kreisverband Vogelsberg: RSS-Feed</title>
            <link>https://www.linke-vogelsberg.de/</link>
            <description></description>
            <language>de</language>
            <copyright>DIE LINKE. Kreisverband Vogelsberg</copyright>
            
            <pubDate>Fri, 23 Oct 2026 14:52:03 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Fri, 23 Oct 2026 14:52:03 +0200</lastBuildDate>
            
            <atom:link href="https://www.linke-vogelsberg.de/partei/presse/feed.rss" rel="self" type="application/rss+xml" />
            <generator>TYPO3 News</generator>
            
            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-369970</guid>
                <pubDate>Wed, 17 Feb 2021 18:07:45 +0100</pubDate>
                <title>Cannabis-Politische Vernunft endlich umsetzen</title>
                <link>https://www.linke-vogelsberg.de/partei/presse/detail/news/cannabis-politische-vernunft-endlich-umsetzen/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Vogelsbergkreis. In einer Pressemitteilung fordert Joachim Biermanski, drogenpolitischer Sprecher der Linken im Vogelsberg, die Umsetzung "cannabis-politischer Vernunft" auch in Deutschland: Nachdem immer mehr amerikanische Bundesstaaten Cannabis legalisiert haben, erklärten nun&nbsp;&nbsp; "3 demokratische Senatoren Cory Booker, Ron Wyden und Chuck Schumer gemeinsam, dass sie zusammenarbeiten würden, um eine umfassende Cannabis-Reformgesetzgebung im aktuellen Kongress voranzutreiben. "Der Krieg gegen die Drogen war ein Krieg gegen Menschen. Die Beendigung des bundesstaatlichen Marihuanaverbots ist notwendig, um die Fehler dieses gescheiterten Krieges zu korrigieren und den jahrzehntelangen Schaden zu beenden. Zu Beginn dieses Jahres werden wir einen einheitlichen Diskussionsentwurf für eine umfassende Reform veröffentlichen, um wiederherstellende Gerechtigkeit zu gewährleisten, die öffentliche Gesundheit zu schützen und verantwortungsvolle Steuern und Vorschriften einzuführen", sagten die drei Senatoren. (Quelle "Internationale Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin")</p>
<p>In Deutschland fordern Grüne und Linke seit langem die Legalisierung von Cannabis und auch SPD und FDP bewegen sich zunehmend Richtung Cannabis- Entkriminalisierung/Legalisierung.</p>
<p>Da die Cannabis-Wiederfreigabe in Deutschland aber nur auf Bundesebene und nicht auf Länderebene umgesetzt werden kann, scheitert die Umsetzung vernünftiger und humaner Cannabis-Politik weiterhin an &nbsp;"cannabis-politischer Beratungs-Resistenz der CDU". Es ist an der Zeit, dass bezüglich Cannabis auch in Deutschland drogenpolitische Vernunft einkehrt und durch einen geregelten Cannabis-Verkauf Gesundheits-, Verbraucher&nbsp; und Jugendschutz umgesetzt werden. So würden&nbsp;nach milliardenschweren Corona-Auslagen auch dringend notwendige Steuereinnahmen möglich, die bisher in einem ungeregelten, illegalisierten Markt verschwinden, wie Joachim Biermanski in der Presseerklärung mitteilte.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-368889</guid>
                <pubDate>Fri, 05 Feb 2021 07:53:03 +0100</pubDate>
                <title>Höherer Stellenwert für den Sport im Kreis</title>
                <link>https://www.linke-vogelsberg.de/partei/presse/detail/news/hoeherer-stellenwert-fuer-den-sport-im-kreis/</link>
                
                <description>Höherer Stellenwert für den Breitensport im Kreis und Einrichtung einer Sportkommission</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Der Sport muss wieder einen höheren Stellenwert in der Kreispolitik erhalten. Wir schlagen daher vor, eine Sportkommission oder einen Sportbeirat zu etablieren“, fordert Dietmar Schnell, Spitzenkandidat der LINKEN für die Kreistagswahl. Bis vor einigen Jahren existierte eine Sportkommission und ermöglichte einen direkten Austausch zwischen den entsprechenden Verbänden und der Kreispolitik. Nach deren Abschaffung habe sich im Rahmen der Sportentwicklungsplanung sehr deutlich gezeigt, dass es ohne nicht geht.</p>
<p>Sich dafür im nächsten Kreistag einzusetzen versprachen Schnell und Ko-Spitzenkandidatin Sandra Weiershäuser-Kullick den Vertreterinnen und Vertretern des Sportkreises in einem ausführlichen Meinungsaustausch, der coronabedingt virtuell erfolgen musste.&nbsp;</p>
<p>„Wir sind außerdem dafür, dem Sportkreis für die Übungsleiter- bzw. Vereinsmanagerausbildung 1000 Euro jährlich zur Verfügung zu stellen“, so Sandra Weiershäuser-Kullick weiter. Eine gute Ausbildung für die immer schwieriger zu findenden Ehrenamtlichen sollte dem Kreis einen solchen Betrag wert sein, denn Ehrenamtler hätten mehr verdient als „warme Worte“ in Sonntagsreden.</p>
<p>„Darüber hinaus waren wir uns einig, dass die Sportförderung des Kreises auch zukünftig ihren Schwerpunkt auf Kinder und Jugendliche legen sollte. Allerdings wäre es wünschenswert, der besonderen Förderung von Mädchensport sowie Inklusions- und Integrationsbemühungen hierbei stärkere Beachtung zukommen zu lassen“, konstatiert Schnell weiter. Das gelte auch für den Bereich der Digitalisierung. DIE LINKE plädiere dafür, den Sportvereinen hier zusätzliche Unterstützung zukommen lassen.&nbsp;</p>
<p>In der Bestandsaufnahme des Sportentwicklungsplanes werde deutlich, dass im östlichen Teil des Kreises trotz des Baus der Vulkanhalle nach wie vor ein Mangel an Sporthallen bestehe. „Das ist eine Bestätigung meiner langjährigen Bemühungen darum, dass der Kreis in Wartenberg eine auch für den Vereinssport nutzbare Turnhalle mit Wettkampfmaßen baut. Hier muss nun nach jahrelangem Hinhalten endlich gehandelt werden. Ich bin sicher, dass die Gemeinde bereit wäre ihr Scherflein beizutragen“, so Dietmar Schnell. Die aktuelle Halle sei inzwischen über fünfzig Jahre alt und in desolatem Zustand, was auch der Sportentwicklungsplan bestätigt. Mit einer Minihalle wie vom Landrat ins Gespräch gebracht sei im Übrigen niemandem gedient. Das würde im Gegenteil den bestehenden Mangel im Osten des Kreises weiter verschärfen.</p>]]></content:encoded>
                
                <enclosure url="https://www.linke-vogelsberg.de/fileadmin/lcmskvvogelsberg/eigene_Bilder/Personen/Sandra___Dietmar.001.jpeg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-367841</guid>
                <pubDate>Sun, 24 Jan 2021 18:24:04 +0100</pubDate>
                <title>Es hört noch lange nicht auf – A49 und immer mehr Schäden für Mensch und Natur</title>
                <link>https://www.linke-vogelsberg.de/partei/presse/detail/news/es-hoert-noch-lange-nicht-auf-a49-und-immer-mehr-schaeden-fuer-mensch-und-natur/</link>
                
                <description>Nach Aussagen der DEGES sind die Rodungsarbeiten für die Trasse beendet. Aber die Rodungen für den Autobahnbau gehen immer weiter.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Nach Aussagen der DEGES sind die Rodungsarbeiten für die Trasse beendet. Aber die Rodungen für den Autobahnbau gehen immer weiter, stellte Christian Hendrichs, Kreisvorsitzender DIE LINKE Vogelsberg fest. Außerdem zeige sich, dass viele rechtliche Fragen zum Ausbau der A 49 durch Natur- und Wasserschutzgebiet noch nicht abschließend geklärt sind. Das werden jetzt Enteignungen angekündigt, um einen Walle an seitlich der Trasse aufzuschütten, der wird&nbsp; – wie jetzt z. B. in Maulbach – die Trasse verlegt und höher gelegt, da wird eine große Parkplatzanlage gebaut und der Lärmschutz für Homberg/Ohm und seine Dörfer ausgelassen und in Stadtallendorf schnell noch ein Zementwerk gebaut. Die A 49 erweist sich als dass, was die A49-gegner in ihren schlimmsten Träumen befürchtet hatten: Ein Moloch, der immer mehr Natur und Fläche frisst. Und die Kosten explodieren weiter.</p>
<p>Andererseits kommt die Aufarbeitung des Polizeigroßeinsatzes nicht weiter. In einer Konferenzschaltung mit <em>Torsten Felstehausen, Parlamentarischer Geschäftsführer und umweltpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag</em>, erklärte dieser zur Antwort auf den dringenden Berichtsantrag: „Auf viele unserer Fragen hat Innenminister Peter Beuth (CDU) heute keine Antwort geben können. Es zeigt sich einmal mehr, dass die schwarzgrüne Landesregierung kein Interesse daran hat, die Vorwürfe gegen einzelne Polizistinnen und Polizisten aufzuklären sowie den Räumungseinsatz im Dannenröder Wald aufzuarbeiten.“ Stattdessen würde an der nicht belegten Mär von gewaltbereitem Widerstand weiter gebastelt.</p>
<p>Und wenn in Homberg jemand auf die Segnungen der A49 hofft, dann kann er sich mal in Alsfeld informieren: Der Großparkplatz dort führt immer wieder zu Verstopfungen auch der vorbeiführenden Straße nach Liederbach. Alsfelder Straßen und Randstreifen, die zur Raststätte Pfefferhöhe hin gelegenen sind, sind nachts zugeparkt und verdreckt. In einem Wohngebiet werden LKW umgepackt: Mit Vorliebe nachts und mit großem Lärm. Und nicht zuletzt dem LKW Verkehr als Zubringer zur Autobahn, aber auch als Stauumgehungsverkehr, verdankt Alsfeld eine der höchsten gemessenen Abgaswerte in Hessen.</p>
<p>„Noch ist es kostengünstiger, sinnvoller und machbar, die A 49 zu stoppen“, fasst Christian Hendrichs die Ergebnisse dieses Fachgespräches zusammen.</p>]]></content:encoded>
                
                <enclosure url="https://www.linke-vogelsberg.de/fileadmin/lcmskvvogelsberg/eigene_Bilder/keine_A49.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-363770</guid>
                <pubDate>Tue, 01 Dec 2020 06:29:37 +0100</pubDate>
                <title>Cannabis Stigmatisierung überwinden</title>
                <link>https://www.linke-vogelsberg.de/partei/presse/detail/news/cannabis-stigmatisierung-ueberwinden/</link>
                
                <description>Zur Vorstellung des jährlichen Drogen-  und Suchtbericht der Drogenbeauftragten der Bundesregierung schreibt Jo Biermanski, drogenpolitischer Sprecher der Linken im Vogelsbergkreis in einer Presseerklärung: Der Bericht der Konservativen Drogenbeauftragten Daniela Ludwig (CSU) enthält neben den üblichen, oft auch ideologischen Allgemeinplätzen durchaus erwähnenswerte Informationen. Nun stellt also auch die Drogenbeauftragte fest, „ dass Alkohol und Tabak die gefährlichsten Drogen seien.“</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Ja, Cannabis- Konsum&nbsp; ist nicht harmlos, aber im Vergleich aller Risikofaktoren ist Alkohol allerdings die riskantere Substanz. Bemerkenswert im Suchtbericht ist eine Feststellung von „ Sucht.Hamburg“, die im Suchtbericht hervorgehoben wird: „Jugendliche ohne Interesse am Konsum von Cannabis "scheinen in ihrer Konsumverzichtshaltung gefestigt und würden, wenn der Zugriff auf Cannabis für Erwachsene gelockert werden würde, nicht in den Konsum einsteigen." Spätestens hier stellt sich die grundsätzliche Frage , warum in Deutschland &nbsp;Millionen erwachsene Konsumenten kriminalisiet werden : Um Jugendliche zu schützen ?? Prävention und Aufklärung können mehr Hilfreiches leisten als Verbote: Gerade hat auch der Senat in Mexiko mit großer Mehrheit die Legalisierung von Cannabis als Genussmittel beschlossen. Mit der zu erwartenden Zustimmung&nbsp; des Unterhauses könnte Mexiko nach den Niederlanden, Portugal, Uruguay, Kanada und vielen Bundesstaaten der USA ein weiteres Land sein, das den Freizeitkonsum von Cannabisprodukten (Hanf/ Cannabis/ Marihuana) zulässt.</p>
<p>In Deutschland aber erfolgt weiterhin alle drei Minuten ein Strafverfahren&nbsp; gegen Cannabis-KonsumentInnen:&nbsp; Aber das Cannabis-Verbot&nbsp; bewirkt mehr zusätzliche Risiken , als es vorgibt zu reduzieren. Eine Cannabis-Regulierung könnte rund 20.00 neue Arbeitsplätze schaffen und jährlich rund 2,6 Milliarden Steuereinnahmen, die beispielsweise für tatsächliche Aufklärung&nbsp; und Prävention und zur Bewältigung der Folgen von Corona und des Klimawandels genützt werden könnten. Desweitern würde die Cannabis-Regulierung überlastete staatliche Organe wie Polizei, Justiz und Justizvollzug deutlich entlasten, deren Ressourcen bespielweise gegen Umwelt- oder Wirtschaftskriminalität sinnvoll eingesetzt werden könnten…</p>
<p>Weitere Aufklärung und Hintergrundinformationen rund um das Thema Cannabis finden sich auf&nbsp;<a href="http://www.cannabisfakten.de/" target="_blank" rel="noreferrer">www.CANNABISfakten.de</a></p>]]></content:encoded>
                
                <enclosure url="https://www.linke-vogelsberg.de/fileadmin/lcmskvvogelsberg/eigene_Bilder/Cannabis.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-360723</guid>
                <pubDate>Thu, 15 Oct 2020 07:48:28 +0200</pubDate>
                <title>Streik im öffentlichen Dienst - es wird Zeit, dass Arbeitgeber sich bewegen</title>
                <link>https://www.linke-vogelsberg.de/partei/presse/detail/news/streik-im-oeffentlichen-dienst-es-wird-zeit-dass-arbeitgeber-sich-bewegen/</link>
                
                <description>„Im Frühjahr noch als „Corona-Helden“ gefeiert, kommt jetzt die kalte Klatsche“, fass Christian Hendrichs die Beratungen zum aktuellen Streik von ver.di nach der Kreisvorstandssitzung DIE LINKE Vogelsberg zusammen. DIE LINKE unterstütze den Streik und sei befremdet, dass die Arbeitgeber, also die öffentliche Hand, nach 2 Verhandlungsrunden immer noch kein Angebot unterbreitet hätte.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Fachkräfte in den Kranken- Und Altenpflege aber auch in der Behindertenhilfe hätten besonders in der Coronakrise einen gefährlichen Job gut erledigt. Sie waren oft die einzigen Ansprechpersonen für die alten Menschen und für die Kranken sowie für behinderte Menschen. Hier wurde immense Mehrarbeit geleistet, die mit den kleinen Einmalzahlungen nicht abgegolten sind, sondern die sich in Lohnerhöhungen widerspiegeln müssen. Entsprechendes gilt für Kindergärtner*innen genauso.</p>
<p>„Schon heute wird immer wieder formuliert, dass für den Ausbau des ÖPNV nicht genügend Busfahrer*innen, Schaffner*innen oder Kontrolleure zu finden sind“ fasst Hendrichs die Situation zusammen. Eine Lohnerhöhung wäre daher das gebot der Stunde, um dieses Hindernis zur Verkehrswende abzuschaffen. Auch wenn derzeit die Fahrgastzahlen niedrig sind, so ist doch der Ausbau des ÖVNV ohne Alternative, wenn wir die Klimaziele in Deutschland schaffen wollen. Und nur wenn wir diese schnell erreichen, bleibt für unsere Kinder und Enkel eine lebenswerte Welt übrig.</p>
<p>Aber auch in anderen Branchen – besonders im Metall- und Autozuliefererbereich wird zu Recht gestreikt. Hier scheinen Firmen die Coronakrise ausnutzen wollen, um Standorte zu verlegen. Daher unterstützt DIE LINKE Vogelsberg ausdrücklich die Streikaktivitäten der Gewerkschaft in diesem Bereich. „Hier ist es wichtig, staatliche Förderungen an die Bedingung des Erhalts der hiesigen Standorte zu knüpfen“, fasst Christian Hendrichs zusammen.</p>
<p>Auch wenn aktuell im Vogelsbergkreis nicht gestreikt wird, so werden die Ergebnisse dieses Arbeitskampfes auch Auswirkungen auf den ÖPNV und die Versorgungslage im Pflege- und Erziehungsbereich hier haben. Deshalb sei die Unterstützung so wichtig.</p>]]></content:encoded>
                
                <enclosure url="https://www.linke-vogelsberg.de/fileadmin/lcmskvvogelsberg/eigene_Bilder/Verdi.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-355160</guid>
                <pubDate>Sun, 05 Jul 2020 12:49:32 +0200</pubDate>
                <title>A49, Widerstand unterstützen</title>
                <link>https://www.linke-vogelsberg.de/partei/presse/detail/news/a49-widerstand-unterstuetzen/</link>
                
                <description>Das Thema „Ausgleichsmaßnahmen“ zeigt deutlich, dass hier noch vieles im Argen liegt: Wer einmal die Ausgleichspflanzungen gesehen hat, weiß, dass diese nicht bringen: Da werden Bäume im Meterabstand in stehenden Plastikröhren gepflanzt, von denen max. 10 % groß werden können. Für andere Ausgleichsmaßnahmen stehen die Flächen noch gar nicht zur Verfügung. Gebaut werden darf aber erst, wenn die „Wirksamkeit der Ausgleichsmaßnahmen überprüft wurde“.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes im Fall der Klage des BUND begründet kein direktes Baurecht, da eine weitere, am selben Tag verhandelte Klage noch anhängig ist“ erklärt Christian Hendrichs, Kreisvorsitzender von DIE LINKE im Vogelsberg. Er appelliert für mehr Sachlichkeit in der Diskussion. Das Thema „Ausgleichsmaßnahmen“ zeigt deutlich, dass hier noch vieles im Argen liegt: Wer einmal die Ausgleichspflanzungen gesehen hat, weiß, dass diese nicht bringen: Da werden Bäume im Meterabstand in stehenden Plastikröhren gepflanzt, von denen max. 10 % groß werden können. Für andere Ausgleichsmaßnahmen stehen die Flächen noch gar nicht zur Verfügung. Gebaut werden darf aber erst, wenn die „Wirksamkeit der Ausgleichsmaßnahmen überprüft wurde“.</p>
<p>Ein weiterer Knackpunkt sei die Wasserproblematik. Der Zweckverband Mittelhessische Wasserwerke (ZMW) plant weitere Millionenkosten in seinem Haushalt ein, die von den Bürgern als Wassernutzer bezahlt werden müssen. So werden Kosten für die A 49 abgewälzt. Die Kosten entstehen durch rund 1 Dutzend zusätzliche Brunnenbohrungen. Diese sind nötig, um für den Fall von Problemen beim Bau der Autobahnbrücke über das Gleental Versorgungsengpässe ausgleichen zu können. 500 000 Menschen werden hier zu einer Zwangsabgebe für die A49 herangezogen.</p>
<p>Auch der bau dieses Autobahnabschnittes als ÖPP-Projekt stellt die denkbar schlechteste Möglichkeit dar. Im Rückblick auf solche Projekte, sowohl bei anderen Autobahnen aber auch z. B. bei Schulbauten zeigt deutlich, dass die Gesamtkosten für die öffentliche Hand dadurch viel teurer werden.</p>
<p>Diese Sachgründe bewegen DIE LINKE im Vogelsberg dazu, weiter den Widerstand gegen diesen Planungsdinosaurier A 49 zu unterstützen. „Ein Planung von vorgestern bindet Millionen Euro und verbaut so die notwendigen Maßnahmen für ein Morgen“, führt Christian Hendrichs aus. Die Zerstörung von Natur durch den Bau der A 49 ist gewiss, die Hoffnungen auf weniger Verkehrslärm sind vage, aber durchaus verständlich. Hier hätte Politik längst handeln können und z. B. durch Nachtfahrverbote auf der A62 für Ruhe für die Anwohner*innen sorgen können. Eine Maßnahme, die schnell umsetzbar ist, wenig Geld kostet und direkten Nutzen zeigt.</p>
<p>Baurecht ist keine Baupflicht. Noch hat die Politik die Möglichkeit, den Bau der A 49 einzustellen. Lösungen für einen umweltfreundlicheren Abfluss des Verkehrs am vorzeitigen Ende liegt durch den „Dannenröder Appell“, den auch DIE LINKE unterzeichnet hat, deutlich vor. Aber vielleicht ist Umdenken zu viel verlangt von einem Bundesverkehrsminister, der schon die Mautabrechnung vergibt, ohne dass die rechtliche Grundlage dafür gegeben war. Die Kosten zahlen ja die Bürger*innen.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-351206</guid>
                <pubDate>Fri, 08 May 2020 07:43:41 +0200</pubDate>
                <title>Aktion Seebrücke - auch im Vogelsberg</title>
                <link>https://www.linke-vogelsberg.de/partei/presse/detail/news/aktion-seebruecke-auch-im-vogelsberg/</link>
                
                <description>Vor wenigen Tagen gab es die Nachricht, dass 9 Flüchtlingskinder nach Hessen gekommen bzw. verteilt waren. Es war der hessische Anteil der 50 Kinder, die vor wenigen Wochen von der Bundesregierung aus dem griechischen Lager Moria (Lesbos) aus humanitären Gründen nach Deutschland geholt wurden.

Von vielen Städten und Landkreisen gibt es die Bereitschaft, weitere Menschen mit Fluchterfahrung aufzunehmen. Der Kreistag des Vogelsbergs sollte sich anschließen.

</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Vor wenigen Tagen gab es die Nachricht, dass 9 Flüchtlingskinder nach Hessen gekommen bzw. verteilt waren. Es war der hessische Anteil der 50 Kinder, die vor wenigen Wochen von der Bundesregierung aus dem griechischen Lager Moria (Lesbos) aus humanitären Gründen nach Deutschland geholt wurden. Damit stehe Deutschland innerhalb der EU-Länder relativ gut da, aber in Anbetracht der Situation auf den griechischen Inseln und geflüchteter Menschen weltweit sei dies weniger als ein Tropfen auf den heißen Stein, fasst Christian Hendrichs die Beratung der letzten Kreisvorstandssitzung von DIE LINKE zusammen. Von vielen Städten und Landkreisen gibt es die Bereitschaft, weitere Menschen mit Fluchterfahrung aufzunehmen. Im Vergleich zu dieser Bereitschaft sei die jetzige Aktion eine Beleidigung der Menschenwürde.<br> Deshalb hat DIE LINKE Vogelsberg beschlossen, in der nächsten Kreistagssitzung einen Antrag dazu einzubringen: Ziel ist es, eine bestimmte Anzahl von Menschen mit Fluchterfahrung aus den Lagern der griechischen Inseln bzw. von den Seenotrettungsbooten im Mittelmeer aufzunehmen. „Menschenwürde ist unteilbar und für unsere Demokratie fundamental“, stellt dazu Christian Hendrichs fest. Mit dem Antrag soll sich der Vogelsbergkreis im Rahmen des Aktionsbündnis „sicherer Hafen“ zur Aufnahme bereit erklären und so der Bundesregierung die Aufnahme weitere Menschen mit Fluchterfahrung ermöglichen. In den Flüchtlingsunterkünften im Kreis seine noch Plätze frei, für der Kreis sowie bezahlen müsse. Daher wäre die weitere Aufnahme auch finanzierbar.<br> <br> In der Kreisvorstandssitzung wurde auch auf den Integrationsbericht verwiesen, der kürzlich festgestellt hatte, dass 42 % der 2015/16 gekommen Menschen mit Fluchterfahrung in 2019 gearbeitet bzw. eine Ausbildung angefangen hätte. „Das sei nur unwesentlich geringer, als die allgemeine deutsche Erwerbsquote von 46,5 %, die das statistische Jahrbuch 2019 ausweist“, führt Hendrichs aus. Menschen mit Fluchterfahrung hier im Vogelsberg aufzunehmen wäre auch eine Möglichkeit den Bevölkerungsschwund zu mindern.</p>
<p>Die Erfahrung der letzten Jahre zeige, dass die Integration von Menschen mit Fluchterfahrung im Vogelsbergkreis gelingen könne.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-350863</guid>
                <pubDate>Sun, 03 May 2020 15:45:17 +0200</pubDate>
                <title>Existenzsicherung in Coronazeiten</title>
                <link>https://www.linke-vogelsberg.de/partei/presse/detail/news/existenzsicherung-in-coronazeiten/</link>
                
                <description>Ganz ohne jede Unterstützung zur Sicherung des Lebensunterhaltes in der aktuellen Krise, so Winfried König vom Vorstand DIE LINKE Vogelsbergkreis, blieben bisher die Empfänger von Arbeitslosengeld II-Leistungen, Sozialhilfe, Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung sowie von Asylbewerberleistungen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Ganz ohne jede Unterstützung zur Sicherung des Lebensunterhaltes in der aktuellen Krise, so Winfried König vom Vorstand DIE LINKE Vogelsbergkreis, blieben bisher die Empfänger von Arbeitslosengeld II-Leistungen, Sozialhilfe, Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung sowie von Asylbewerberleistungen. „Ist es grundsätzlich schon problematisch, dass Menschen in unserem Land auf Tafeln angewiesen sind, um die Essenversorgung zu sichern, musste diese, die Not lindernde ehrenamtliche Hilfe, aufgrund der Infektionsgefahr eingestellt werden.</p>
<p>Gleichzeitig stiegen die Preise für Lebensmittel von 8 % bis hin zu 70 % bei einigen Obst- und Gemüsesorten“, so König weiter.</p>
<p>Auch Eigeninitiative könne die Not kaum lindern. Gelinge es einem erwerbsgeminderten oder berenteten Grundsicherungsempfänger einen leichten Aushilfsjob wie Zeitungaustragen zu finden, so bekomme er vom Sozialhilfeträger 70 % des erhaltenen Lohnes auf die Grundsicherung angerechnet. Verdiene er 100 € zusätzlich dürfe er davon praktisch nur 30 € behalten. Arbeitslosengeld-II-Empfänger seien hier mit einem Freibetrag von 100 € nur unwesentlich bessergestellt.</p>
<p>Nur im Bildungsbereich gebe es für die Kinder, die mit von Grundsicherung leben, einen Zuschuss von 150 € zur Anschaffung eines Computers für den Online-Unterricht. Diese Hilfe wirke aber eher wie ein Schlag ins Gesicht der Betroffenen, da ein geeigneter Computer mindestens 350 € koste. Es werde also vorausgesetzt, dass die Eltern von ihren geringen Einnahmen pro Kind noch Rücklagen von mindestens 200 € zum Computerkauf bilden können. Dies sei nicht realistisch.</p>
<p>Um das Existenzminimum der ober genannten Gruppen in Krisenzeiten wirklich zu sichern, fordert die Partei DIE LINKE deshalb eine Aufstockung der monatlich ausgezahlten Leistungen um 200 € für Erwachsene und 150 € für Kinder. Für schulpflichtige Kinder solle über ein Bildungs- und Teilhabepaket ein einmaliger Zuschuss von 500 € für Computer und weitere IT-Ausstattung gezahlt werden.</p>
<p>Dietmar Schnell, stellvertretender Fraktionsvorsitzender im Kreistag, ergänzt:</p>
<p>„Selbst dies reicht aber bei weitem nicht aus. Für den Onlineunterricht benötigen die Kinder einen Internetanschluss mit entsprechendem Vertrag.“ Die Kosten hierfür seien im Budget mit 36,56 Euro deutlich zu niedrig veranschlagt. Schnell schlägt daher vor, der Kreis möge bei Bedarfsgemeinschaften mit schulpflichtigen Kindern hier schnell und unbürokratisch Abhilfe schaffen. „Wir dürfen in dieser Situation die Chancen armer Kinder im Bildungsbereich nicht noch weiter verschlechtern“, fordert Schnell abschließend.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-341801</guid>
                <pubDate>Thu, 28 Nov 2019 22:24:01 +0100</pubDate>
                <title>Klimastreiktag: Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit gehören unteilbar zusammen</title>
                <link>https://www.linke-vogelsberg.de/partei/presse/detail/news/klimastreiktag-klimaschutz-und-soziale-gerechtigkeit-gehoeren-unteilbar-zusammen/</link>
                <author>ALo</author>
                <description>Anlässlich des morgigen, weltweiten Klimastreiktag erklärt Torsten Felstehausen, umwelt- und verbraucherpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:
„Klimaschutz und ein gutes Leben für alle sind möglich. Niemand darf gezwungen sein, sich zwischen guter Arbeit oder der Zukunft der eigenen Kinder zu entscheiden.
Deshalb steht DIE LINKE für Klimagerechtigkeit und eine grundlegende sozial-ökologische Wende. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wir müssen im großen Maßstab Alternativen aufbauen - dazu gehört die Energiewende in Bürgerhand, der flächendeckend ausgebaute und kostenfreie öffentliche Nahverkehr, die klimafreundliche Modernisierung aller Gebäude sowie die Ökologisierung der gesamten Landwirtschaft.“</p>
<p>In Deutschland habe sich die Durchschnittstemperatur bereits um 1,5 Grad erhöht. Die Folgen: vertrocknete Bäume, Artensterben, Niedrigwasser in den Flüssen, stark schwankende Erträge auf den Äckern und höhere Sterberaten, insbesondere bei älteren Menschen. Die Regierung blockiere die Energiewende, pampere die großen Energieversorger, überließe den Klimaschutz dem Markt sowie den Konzernen und verfehle damit die Klimaschutzziele, so Felstehausen.</p>
<p>„Die Erderwärmung ist das größte Marktversagen und es reicht nicht, den Kapitalismus grün anzustreichen. Wachstums- und Konsumzwang, Überproduktion mit Dumpingpreisen und Wegwerfgesellschaft sowie die Ausbeutung von Mensch und Natur müssen überwunden werden. Diese Handlungsfelder muss die Politik jetzt angehen. Wir wollen das Klima retten – nicht den Kapitalismus. Deshalb heißt es für uns: system change, not climate change!“.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em>Hinweis:</em></strong></p>
<p><em>DIE LINKE. unterstützt die Forderungen von Fridays-for-future und wird sich auch diesmal rege an den Protesten beteiligen - Dr. Ulrich Wilken in Frankfurt, Elisabeth Kula in Wiesbaden, Christiane Böhm in Groß-Gerau und darüber hinaus Torsten Felstehausen bei der von Ende Gelände organisierten Aktion im Lausitzer Kohlerevier.</em></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-341800</guid>
                <pubDate>Thu, 28 Nov 2019 21:58:19 +0100</pubDate>
                <title> Wasser ist ein Menschenrecht</title>
                <link>https://www.linke-vogelsberg.de/partei/presse/detail/news/wasser-ist-ein-menschenrecht/</link>
                <author>chh</author>
                <description>Auf Antrag des Kreisverbandes DIE LINKE. Vogelsberg hat der Landesparteitag im Oktober beschlossen: „DIE LINKE. Hessen lehnt jegliche Privatisierung der Ressource Wasser entschieden ab. Wasser ist ein Menschenrecht - kein Wirtschaftsgut“. Außerdem fordert die Linke, dass Neubaugebiete mit einer Brauch- bzw. Nutzwasserleitung ausgestattet werden müssen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>In seiner Rede zur Begründung des Antrages führte Dietmar Schnell (Wartenberg) aus, dass mit der „Hessischen Ausführungsverordnung zur Düngeverordnung“, die am 30. August in Kraft getreten ist,&nbsp; im Bereich des Regierungspräsidiums Darmstadt mehr als 400 Gemarkungen und Trinkwasserschutzzonen hinsichtlich der Nitratwerte im Grundwasser als „gefährdet“ eingestuft worden seien. Daher, so stehe zu befürchten, werden die Trinkwasserversorger in diesem Bereich, wo circa zwei Drittel der Einwohner Hessens leben, noch stärker als bisher versuchen, das relativ saubere und unbelastete Vogelsberger Wasser zu erhalten.</p>
<p>Zur Stärkung der ländlichen Regionen, in denen es noch sauberes Grundwasser gibt, fordert DIE LINKE „eine Wiedereinführung des sogenannten Wasserpfennigs bzw. -cents mit entsprechender Zweckbindung oder einen Lastenausgleich anderer Art für die anfallenden Kosten für die Wasserschutzgebiete.“ Die Kosten für den Grundwasserschutz dürften nicht länger den Kommunen der Fördergebiete aufgebürdet werden.</p>
<p>Anlass für den Antrag war auch die Situation, dass in der Vergangenheit Ulrichstein zeitweise mit Wasser aus Tanklastern beliefert werden musste, während in Frankfurt die Straßenbäume mit Trinkwasser aus dem Vogelsberg gegossen wurden. Der Antrag wurde auf dem Landesparteitag einstimmig angenommen. Dies macht deutlich, dass es mit den Forderungen gelungen ist, eine Linie zu finden, die sowohl den Gewinnungsgebieten – allen voran dem Vogelsberg – dient, aber auch Wasser verbrauchenden Städten Lösungen und Sicherheit gibt. So sieht, wie Hendrichs&nbsp; ausführte, vernünftige und zukunftsweisende Politik aus.</p>
<p>Der <a href="https://www.linke-vogelsberg.de/fileadmin/lcmskvvogelsberg/eigene_Texte/2019-20/191019Antrg_Wasser.docx" target="_top" class="link-download" title="readon link">Originalantrag</a> ist im Anhang angefügt.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-341799</guid>
                <pubDate>Thu, 28 Nov 2019 00:00:00 +0100</pubDate>
                <title> „Wald statt Asphalt — kein Weiterbau der A49&quot;</title>
                <link>https://www.linke-vogelsberg.de/partei/presse/detail/news/wald-statt-asphalt-kein-weiterbau-der-a49/</link>
                <author>chh</author>
                <description>Landesparteitag DIE LINKE. Hessen beschließt einstimmig einen auch vom Kreisverband Vogelsberg eingereichten Antrag.In dem Antrag wird festgestellt:
„Seit 30. September sind im Dannenröder Wald (Vogelsbergkreis) Bäume besetzt. Unter der Losung „Wald statt Asphalt“ wurden Baumhäuser errichtet, um die Rodung für den Weiterbau der A49 zu verhindern.
Damit bekommt der langjährige Kampf vieler Bürgerinitiativen in der Region neue tatkräftige Unterstützung.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>DIE LINKE. Hessen solidarisiert sich mit den Bürger*inneninitiativen „Keine A49“ aus den Landkreisen Schwalm-Eder, Marburg-Biedenkopf und Vogelsberg sowie den Besetzer*innen des Waldes und fordert einen sofortigen Stopp des Weiterbaus der A49!<br> DIE LINKE. Hessen kritisiert die Landesregierung und allen voran den grünen Verkehrsminister Al-Wazir, die am unsinnigen Ausbau der Autobahn unbeirrt festhalten.“ (Zitat aus dem beschlossenen Antrag)<br> Aber Die Linke formuliert auch klare Forderungen und Ideen, wie eine Alternative zur Autobahn A 49 aussehen kann. Der Antrag nennt folgende für eine bessere Verkehrspolitik und für eine Möglichkeit, die notwendige Reduzierung des CO2-Ausstoßes in Verbindung mit der Verbesserung der Lebensqualität im Vogelsberg. Im Beschluss heißt es dazu:<br> -&nbsp;&nbsp; &nbsp;Wer Straßen sät, wird Verkehr ernten. Kein Weiterbau der A49 und keine neuen Autobahnen!<br> -&nbsp;&nbsp; &nbsp;Keine ÖPP-Projekte und keine Privatisierung öffentlicher Infrastruktur! &nbsp;<br> -&nbsp;&nbsp; &nbsp;Öffentlichen Nahverkehr stärken – gerade im ländlichen Raum! Wiederaufnahme des Personenverkehrs auf den Bahnlinien Kirchhain-Homberg und Alsfeld-Bad Hersfeld. Stärkung der Main-Weser- und der Vogelsbergbahn mit weiteren Haltepunkten und, bei letzterer, Begegnungsgleisen!<br> -&nbsp;&nbsp; &nbsp;Nulltarif in RMV und NVV – Mobilität muss ökologisch und sozial gerecht werden!<br> -&nbsp;&nbsp; &nbsp;Ein Fahrradstraßennetz in allen Orten und Verbindungsrouten zwischen ihnen, vor allem zu den Zentren und zu Bahnhaltestellen!<br> -&nbsp;&nbsp; &nbsp;Güterverkehr schrumpfen – regionale Wirtschaft stärken, globale Ausbeutung stoppen!<br> -&nbsp;&nbsp; &nbsp;Güter auf die Bahn – mehr Güterverladestellen, Güterverkehr auch auf Nebenstrecken ermöglichen!<br> -&nbsp;&nbsp; &nbsp;Güter aufs Fahrrad: Bereitstellung von Leih-Lastenräder in allen Gemeinden!<br> -&nbsp;&nbsp; &nbsp;Kurze Wege statt lange Fahrten: Läden, Schulen, Kindergärten, Arztpraxen … zurück in Dörfer und Ortszentren!<br> -&nbsp;&nbsp; &nbsp;Bessere Arbeitsbedingungen für Bus- und Lokführer*innen. Faire Ausstiegs- und Umschulungsangebote für Auto- und Straßenbauer*innen!“</p>
<p>Christian Hendrichs zum Beschluss: „ Ich begrüße den Beschluss sehr, weil er ökologische Notwendigkeiten mit der Stärkung des ländlichen Raumes verbindet. Er schreibt den Beschluss des rmv für ein 365,00 €-Jahresticket für alle konsequent fort“. „Wer einmal den betroffenen Dannenröder Forst gesehen und gefühlt hat, weiß, dass es Wert ist ihn zu erhalten – für uns und unsere Kinder.“</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-312431</guid>
                <pubDate>Fri, 28 Sep 2018 12:39:22 +0200</pubDate>
                <title>Lehrermangel und Belastungsanzeigen</title>
                <link>https://www.linke-vogelsberg.de/partei/presse/detail/news/lehrermangel-und-belastungsanzeigen/</link>
                
                <description>Lehrermangel und Belastungsanzeigen: Auch der Vogelsberg kann ein Lied davon singen
Hessenweit bietet sich das gleiche Bild: Lehrkräfte arbeiten am Rande ihres Limits, Unterrichtstunden fallen aus, fachfremdes Personal versucht die schlimmsten Löcher zu stopfen.

</description>
                <content:encoded><![CDATA[<hr>
<p>Anlässlich der angespannten Situation an der <strong>Gudrun-Pausewang-Schule</strong> in Lauterbach-Maar erklärt <strong>Nicole Eggers,</strong> Direktkandidaten der LINKEN im Wahlkreis 20, Vogelsberg und Laubach:</p>
<p>"Hessenweit bietet sich das gleiche Bild: Lehrkräfte arbeiten am Rande ihres Limits, Unterrichtstunden fallen aus, fachfremdes Personal versucht die schlimmsten Löcher zu stopfen - und das Hessische Kultusministerium schweigt." Und dies sei nur die Spitze des Eisbergs: Laut einer Lehrkräftemangelstudie, die die Fraktion DIE LINKE im hessischen Landtag in Auftrag gegeben hat, wird sich die Situation in den nächsten Jahren noch drastisch verschärfen. Bis 2030 wird es demnach ein Defizit von 10.000 Lehrkräften allein in Hessen geben, denn von den 26.000 neuen Lehrerinnen und Lehrern, die in den nächsten 12 Jahren hier ihren Dienst antreten müssten, werden in Hessen nur etwa 16.000 tatsächlich fertig ausgebildet werden.</p>
<p><br> Doch auch diese Zahlen beschönige der hessische Kultusminister Alexander Lorz (CDU) und winke ab. "Damit bleibt er sich treu", so Eggers. "Denn auch die tausende Belastungsanzeigen von Lehrkräften und Schulleitungen, die in den letzten zwei Jahren auf seinem Schreibtisch gelandet sind, nimmt er nicht ernst. Daher ist der Vorwurf der unterlassenen Hilfeleistung keineswegs nur eine zugespitzte Redewendung."</p>
<p><br> <strong>Dietmar Schnell</strong>, Kreisvorsitzender der LINKEN, betont: "Aus der Studie geht ebenfalls hervor, dass Hessen den größten Anteil an Lehrkräften hat, die aufgrund von Berufsunfähigkeit in den Vorruhestand gehen. Doch es sind nicht nur die Sorgen und Überlastungen der Lehrerinnen und Lehrer, die ernstgenommen werden müssen. Der Elternbeirat der Maarer Schule macht deutlich, dass die Unterrichtssituation vor Ort trotz des hohen Engagements aller nicht tragbar ist.</p>
<p>DIE LINKE hat nicht nur seit langem angezweifelt, dass es eine tatsächliche 104-prozentige Lehrerversorgung überhaupt gibt - wir haben immer auch betont, dass diese nicht mal ausreichen würde. Und das bestätigt sich leider auch im vorliegenden Fall an der Gudrun-Pausewang-Schule."</p>]]></content:encoded>
                
                <enclosure url="https://www.linke-vogelsberg.de/fileadmin/lcmskvvogelsberg/eigene_Bilder/Personen/Plakat_Linke_LTW18_Schule.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-311824</guid>
                <pubDate>Sun, 23 Sep 2018 17:13:43 +0200</pubDate>
                <title>Straßenausbaubeiträge abwählen!</title>
                <link>https://www.linke-vogelsberg.de/partei/presse/detail/news/strassenausbaubeitraege-abwaehlen/</link>
                
                <description>Zahlreiche interessierte Besucherinnen und Besucher aus Lautertal und Umgebung fanden den Weg zur Veranstaltung der Vogelsberger LINKEN in Dirlammen zum Thema &quot;Straßenausbaubeiträge abschaffen&quot;. 
Kreisvorsitzender Dietmar Schnell begrüßte dazu den Landtagsabgeordneten Hermann Schaus, innenpolitischer Sprecher seiner Fraktion im Hessischen Landtag, sowie die Direktkandidatin für den Wahlkreis 20, Vogelsberg und Laubach, Nicole Eggers.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Schaus erläuterte die Problematik, dass Straßen, die von der Allgemeinheit genützt würden auch von allen finanziert werden sollten und nicht von den wenigen Anwohnern.<br> <br> "Statt den Beispielen aus Berlin, Hamburg oder Bayern zu folgen, hat eine parlamentarische Mehrheit in Hessen aus CDU, Grünen und der oppositionellen FDP entschieden, weiterhin die Menschen mit Straßenbeiträgen zu belasten", erläuterte Schaus. "Wir halten dies für falsch, denn Straßen sind Teil der öffentlichen Infrastruktur und aus öffentlichen Mitteln zu bezahlen." Das neue Gesetz verlagere die Problematik nun auf die Kommunen.<br> <br> DIE LINKE habe bereits im Januar dieses Jahres einen Gesetzentwurf vorgelegt, der die vollständige Abschaffung der Straßenbeiträge zur Folge gehabt hätte. Insofern unterstütze seine Partei nun auch den aktuellen Vorstoß der SPD in Hessen in dieser Sache. Er wundere sich aber ein bisschen darüber, dass die SPD den Eindruck zu vermitteln versuche, nur sie trete für die Abschaffung der Beiträge ein.<br> <br> In der Diskussion erläuterten Mitglieder der Bürgerinitiative und andere Bürgerinnen und Bürger die aktuelle Problematik in Lautertal. Landtagskandidatin Nicole Eggers betonte, Sie verstehe die Wut, Enttäuschung und Empörung der Menschen sehr gut. Die Bürgerinitiative müsse weiter Druck machen, sich vernetzen und Bündnispartner suchen.<br> <br> Dietmar Schnell verwies abschließend darauf, dass nach jüngsten Umfragen eine Mehrheit für Rot-Rot-Grün in Hessen in greifbare Nähe gerückt sei. "In dieser Konstellation wäre es wohl möglich, eine Regelung in Ihrem Sinne, im Interesse der Betroffenen zu finden", so Schnell.</p>]]></content:encoded>
                
                <enclosure url="https://www.linke-vogelsberg.de/fileadmin/lcmskvvogelsberg/eigene_Bilder/Personen/Schaus.JPG" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-310602</guid>
                <pubDate>Wed, 29 Aug 2018 10:45:21 +0200</pubDate>
                <title>Vogelsberger Wasser nachhaltig sichern / Janine Wissler im hohen Vogelsberg</title>
                <link>https://www.linke-vogelsberg.de/partei/presse/detail/news/vogelsberger-wasser-nachhaltig-sichern-janine-wissler-im-hohen-vogelsberg/</link>
                
                <description>&quot;Das war eine hochinteressante Veranstaltung und Glück mit dem Wetter 
hatten wir auch noch. Was will man mehr?&quot;, fragt Dietmar Schnell, 
Kreisvorsitzender der LINKEN nach dem Besuch der Fraktionsvorsitzenden 
im Hessischen Landtag, Janine Wissler, im hohen Vogelsberg. Neben der 
Fraktionsvorsitzenden, die auch stellvertretende Bundesvorsitzende ihrer 
Partei ist, waren die Landtagsabgeordnete Gabi Faulhaber, die 
Direktkandidatin im Wahlkreis 20, Vogelsberg, Nicole Eggers, und 
Kreispolitiker*innen aus Vogelsberg und Wetterau mit von der Partie.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Neben der Fraktionsvorsitzenden, die auch stellvertretende Bundesvorsitzende ihrer Partei ist, waren die Landtagsabgeordnete Gabi Faulhaber, die Direktkandidatin im Wahlkreis 20, Vogelsberg, Nicole Eggers, und Kreispolitiker*innen aus Vogelsberg und Wetterau mit von der Partie.</p>
<p>Ruben Max Garchow, Leiter des Naturschutzgroßprojektes Vogelsberg, stellte seine Tätigkeit und insbesondere die Renaturierung der Breungeshainer Heide, eines Hochmoores mit Vorkommen zahlreicher gefährdeter und besonders schützenswerter Pflanzen, vor.</p>
<p>Janine Wissler hob die wichtige Arbeit im Bereich des Umweltschutzes hervor: "Das ist gut eingesetztes Geld." Die umstrittenen Wasserexporte ins Rhein-Main-Gebiet beleuchtete anschließend der stellvertretende Vorsitzende der Schutzgemeinschaft Vogelsberg, Bürgermeister a.D. Heiko Stock, der das Engagement der Vogelsberger und der hessischen LINKEN in dieser Frage lobte.</p>
<p>Direkt an der Niddaquelle erinnerte er an den langjährigen Widerstand gegen Wasserraubbau, an den "Speckemüller" Heinrich Muth aus Salz, der einst mit der Bundschuhfahne in der Hand die Proteste angeführt hatte. Kreisvorsitzender Dietmar Schnell wies auf damalige Artikel im Spiegel hin, der nach Brandanschlägen auf Einrichtungen und Fuhrpark der "Wasserräuber" bereits "über einen neuen "Ökoterrorismus" lamentierte".</p>
<p>Janine Wissler entgegnete darauf, so weit solle man es nicht wieder kommen lassen: "DIE LINKE wird sich im Landtag und auch in Frankfurt, wo ich Kreisvorsitzende bin, für eine umweltschonende Grundwassergewinnung, eine Stärkung der Wasser-Eigenversorgung (z.B. mit einem verpflichtenden zweites Leitungssystem) und einen finanziellen Lastenausgleich zugunsten der Fördergebiete einsetzen."</p>
<p>Landtagsdirektkandidatin Nicole Eggers warb für eine Wiedereinführung des sogenannten Wasserpfennigs, der ein wichtiges umweltpolitisches Instrument darstellte, den Grundwasserschutz stärkte aber leider einst von Roland Koch abgeschafft worden war. Bei einem gemeinsamen Kaffeetrinken mit dem wunderbaren Ausblick auf den Feldberg klang der Nachmittag aus.</p>]]></content:encoded>
                
                <enclosure url="https://www.linke-vogelsberg.de/fileadmin/_processed_/5/c/csm_Wissler_etc_Wasser_c9bb4dee09.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-194411</guid>
                <pubDate>Wed, 27 Sep 2017 17:25:42 +0200</pubDate>
                <title>Mit dem Sozial-Ökologischen Umbau die Schöpfung bewahren </title>
                <link>https://www.linke-vogelsberg.de/partei/presse/detail/news/mit-dem-sozial-oekologischen-umbau-die-schoepfung-bewahren/</link>
                <author>clr</author>
                <description>Bischöfe: &quot;Konsequenter Umwelt- und Klimaschutz ist immer auch sozial&quot; 
Beim Studientag in ihrer Herbstsynode haben Bischöfe auf der Grundlage der Enzyklika Laudato si von Papst Franziskus über Umweltfragen und die spezielle Verantwortung der Kirche gesprochen. Thematisiert wurden bereits bestehendes ökologisches Engagement und zukünftige Ausrichtung auf die Bewahrung der Schöpfung in den Diözesen. Papst Franziskus hatte in seiner Lehrschrift die reichen Industrienationen zu einer grundlegenden &quot;ökologischen Umkehr&quot; aufgefordert, um globale Umweltzerstörung zu stoppen. Es sei unvertretbar, dass einige &quot;mehr und mehr konsumieren und zerstören, während andere noch nicht entsprechend ihrer Menschenwürde&quot; leben könnten, heißt es. 
Umweltschutz sei dem Papst zufolge untrennbar mit sozialer Gerechtigkeit verbunden. Leidtragende der Umweltzerstörungen seien vor allem die Ärmsten der Armen. Deshalb sei ein konsequent ökologischer Ansatz auch immer auch ein sozialer Ansatz.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<h5>&nbsp;</h5>
<p>DIE LINKE <strong>Ökoplattform</strong> auf Bundesebene, bei der auch parteilose Menschen mitmachen können, und DIE LINKE <strong>LAG "Klimawandel und Sozial-Ökologischer Umbau"</strong> bei uns in Hessen, können sicher zukünftig auch mit der Unterstützung von Deutschlands Bischöfen rechnen. In einem <a href="http://osthessen-news.de/n11571041/bischoefe-konsequenter-umwelt-und-klimaschutz-ist-immer-auch-sozial.html" target="_top" title="internal link" class="link-extern">Studientag zu Schöpfungsverantwortung</a>  haben sie sich eindrucksvoll zum Klimawandel, dessen Ursachen und deren  verheerenden Folgen Gedanken gemacht und auch klar Stellung bezogen. 
</p>
<p>Wir LINKE Öko`s haben schon immer die Auffassung vertreten, nur eine  konsequente Umweltpolitik, ohne Wenn und Aber, sich für den sozial  ökologischen Umbau einsetzen kann soziales Leid und Elend, Kriege und  Umweltkatastrophen weltweit stoppen und zurückdrängen. Nur ohne Wenn und  Aber, die grenzenlose Ausbeutung von Mensch und Natur, Aufrüstung,  Waffenexport und fadenscheinige Beteiligung an kriegerischen  Auseinandersetzung in anderen Länder so schnell wie möglich beenden,  wird etwas bewirken. Parteien, die lobbyhörig sind verlangsamen den Gang  in die Klimakatastrophe, sie verhindern sie aber nicht.
</p>
<p><a href="http://osthessen-news.de/n11571041/bischoefe-konsequenter-umwelt-und-klimaschutz-ist-immer-auch-sozial.html" target="_top" title="internal link" class="link-extern">Osthessen News</a></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


        </channel>
    </rss>


