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Mit dem Sozial-Ökologischen Umbau die Schöpfung bewahren

Bischöfe: "Konsequenter Umwelt- und Klimaschutz ist immer auch sozial"

Beim Studientag in ihrer Herbstsynode haben Bischöfe auf der Grundlage der Enzyklika Laudato si von Papst Franziskus über Umweltfragen und die spezielle Verantwortung der Kirche gesprochen. Thematisiert wurden bereits bestehendes ökologisches Engagement und zukünftige Ausrichtung auf die Bewahrung der Schöpfung in den Diözesen. Papst Franziskus hatte in seiner Lehrschrift die reichen Industrienationen zu einer grundlegenden "ökologischen Umkehr" aufgefordert, um globale Umweltzerstörung zu stoppen. Es sei unvertretbar, dass einige "mehr und mehr konsumieren und zerstören, während andere noch nicht entsprechend ihrer Menschenwürde" leben könnten, heißt es.

Umweltschutz sei dem Papst zufolge untrennbar mit sozialer Gerechtigkeit verbunden. Leidtragende der Umweltzerstörungen seien vor allem die Ärmsten der Armen. Deshalb sei ein konsequent ökologischer Ansatz auch immer auch ein sozialer Ansatz.

 

DIE LINKE Ökoplattform auf Bundesebene, bei der auch parteilose Menschen mitmachen können, und DIE LINKE LAG "Klimawandel und Sozial-Ökologischer Umbau" bei uns in Hessen, können sicher zukünftig auch mit der Unterstützung von Deutschlands Bischöfen rechnen. In einem Studientag zu Schöpfungsverantwortung haben sie sich eindrucksvoll zum Klimawandel, dessen Ursachen und deren verheerenden Folgen Gedanken gemacht und auch klar Stellung bezogen.

Wir LINKE Öko`s haben schon immer die Auffassung vertreten, nur eine konsequente Umweltpolitik, ohne Wenn und Aber, sich für den sozial ökologischen Umbau einsetzen kann soziales Leid und Elend, Kriege und Umweltkatastrophen weltweit stoppen und zurückdrängen. Nur ohne Wenn und Aber, die grenzenlose Ausbeutung von Mensch und Natur, Aufrüstung, Waffenexport und fadenscheinige Beteiligung an kriegerischen Auseinandersetzung in anderen Länder so schnell wie möglich beenden, wird etwas bewirken. Parteien, die lobbyhörig sind verlangsamen den Gang in die Klimakatastrophe, sie verhindern sie aber nicht.

Osthessen News