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Klimastreiktag: Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit gehören unteilbar zusammen

Anlässlich des morgigen, weltweiten Klimastreiktag erklärt Torsten Felstehausen, umwelt- und verbraucherpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Klimaschutz und ein gutes Leben für alle sind möglich. Niemand darf gezwungen sein, sich zwischen guter Arbeit oder der Zukunft der eigenen Kinder zu entscheiden.

Deshalb steht DIE LINKE für Klimagerechtigkeit und eine grundlegende sozial-ökologische Wende.

Wir müssen im großen Maßstab Alternativen aufbauen - dazu gehört die Energiewende in Bürgerhand, der flächendeckend ausgebaute und kostenfreie öffentliche Nahverkehr, die klimafreundliche Modernisierung aller Gebäude sowie die Ökologisierung der gesamten Landwirtschaft.“

In Deutschland habe sich die Durchschnittstemperatur bereits um 1,5 Grad erhöht. Die Folgen: vertrocknete Bäume, Artensterben, Niedrigwasser in den Flüssen, stark schwankende Erträge auf den Äckern und höhere Sterberaten, insbesondere bei älteren Menschen. Die Regierung blockiere die Energiewende, pampere die großen Energieversorger, überließe den Klimaschutz dem Markt sowie den Konzernen und verfehle damit die Klimaschutzziele, so Felstehausen.

„Die Erderwärmung ist das größte Marktversagen und es reicht nicht, den Kapitalismus grün anzustreichen. Wachstums- und Konsumzwang, Überproduktion mit Dumpingpreisen und Wegwerfgesellschaft sowie die Ausbeutung von Mensch und Natur müssen überwunden werden. Diese Handlungsfelder muss die Politik jetzt angehen. Wir wollen das Klima retten – nicht den Kapitalismus. Deshalb heißt es für uns: system change, not climate change!“.

 

Hinweis:

DIE LINKE. unterstützt die Forderungen von Fridays-for-future und wird sich auch diesmal rege an den Protesten beteiligen - Dr. Ulrich Wilken in Frankfurt, Elisabeth Kula in Wiesbaden, Christiane Böhm in Groß-Gerau und darüber hinaus Torsten Felstehausen bei der von Ende Gelände organisierten Aktion im Lausitzer Kohlerevier.