DIE LINKE. Vogelsbergkreis unterstützt die Milchbäuerinnen und Milchbauern in ihrnen Forderung nach kostendeckenden Erzeugerpreisen und beglückwünscht sie zu den ersten Erfolgen des Protestes.
Es geht darum, dass die Existenz der Betriebe gesichert und Arbeitsplätze erhalten werden. Inzwischen muss ein Milchproduzent fünf Liter Milch verkaufen, um sich einen Liter Benzin oder Diesel leisten zu können.
Es ist aus Sicht der LINKEN völlig legitim, wenn Bäuerinnen und Bauern für ihr Produkt Milch versuchen, eine eigene Preisforderung durchzusetzen.
Wenige Molkerei-Konzerne und eine Handvoll Lebensmittelmultis diktieren heute die Preise und sahnen den Rahm ab.
Die Marktherrschaft der Milchindustrie und des Lebensmittelhandels sind durch Konzentration übermächtig geworden.
Wir brauchen ein Gleichgewicht zwischen kostendeckender Produktion und bezahlbaren Produkten.
Es geht deshalb in dieser Diskussion auch um Existenz sichernde, gerechte Löhne, armutsfeste Renten und die Erhöhung der Hartz-IV-Regelsätze.
DIE LINKE unterstützt den Zusammenschluss der Milcherzeuger gegen das Monopol aus Milchindustrie und Einzelhandel.
Es müssen dauerhaft die politischen Rahmenbedingungen geändert werden, die zu einer solchen erpresserischen Marktmachtkonzentration im Lebensmitteleinzelhandel und im Verarbeitungsgewerbe geführt haben.
DIE LINKE fordert, dass die Milchbäuerinnen und -bauern an der Milchpreisbildung endlich wirksam beteiligt werden. Erst wenn Ihre Interessen von Molkereien und Handel berücksichtigt werden, können Perspektiven für die Milchviehhaltung in allen Regionen Deutschlands gesichert werden.








