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Auf seiner jüngsten Zusammenkunft hat der Ortsverband Lauterbach der Partei DIE LINKE das Votum der Kreisorganisation bekräftigt, beim bevorstehenden Neuzuschnitt der Bundestagswahlkreise die sogenannte Sichellösung zu unterstützen. Diese sieht vor, dass der Altkreis Alsfeld komplett bei Gießen bleibt, wie bisher und der Altkreis Lauterbach in Gänze in einen neu zu schaffenden Wahlkreis 175a ginge. Damit wäre der Landkreis auf zwei Wahlkreise aufgeteilt. „Diese Lösung ist für die Vogelsberger die beste der möglichen Alternativen. Eine Zweiteilung ist vertretbar aber eine Aufteilung in drei Bröckchen hätte für die Vogelsberger nicht zu übersehende negative Folgen“, erklärt Dietmar Schnell, Kreisvorsitzender der LINKEN im Vogelsberg. Die verschiedenen Optionen, die die CDU derzeit diskutiere seien einzig machtpolitischen Spielchen geschuldet. „Da geht es nicht um die Menschen in der Region, sondern nur darum, wie die CDU möglichst sicher ein Direktmandat erringen kann“, so Schnell weiter. Das dürfe aber nicht Entscheidungsgrundlage sein. „So etwas widerspricht allen demokratischen Gepflogenheiten“, ergänzt der Lauterbacher Ortsverbandsvorsitzende Ingo Schwalm. Die Vogelsberger LINKE hat bereits am 24.8.10 ihren Landesvorstand und die Bundestagsfraktion aufgefordert, entsprechend ihres Votums tätig zu werden und die Sichellösung zu unterstützen.