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Der Kreisvorstand der Vogelsberger LINKEN zeigte sich auf seiner jüngsten Sitzung hocherfreut über die guten Ergebnisse der Partei bei der Bundestagswahl.

Mit 9,5 % der Stimmen lag die Partei noch einen Punkt über dem Ergebnis in Hessen. „Es ist uns gelungen in allen Kommunen über die 5 %-Marke zu gelangen.

Mit Ulrichstein (12,7 %) und Lautertal (12,2 %) konnten wir Vogelsberger zwei der acht besten Ergebnisse unserer Partei in Hessen einfahren, sowie drei der acht größten Zuwächse (Ulrichstein, Lautertal und Grebenau). Das kreisweite Plus von 4 Prozentpunkten liegt noch über den großartigen Zuwächsen in Land und Bund. Das alles ist für einen ländlich geprägten Flächenkreis ein außergewöhnliches Ergebnis und eine exzellente Basis für die Kommunalwahlen im Jahre 2011“, erläuterte Dietmar Schnell, Wartenberg, die vorliegenden Zahlen.

Dass im Vogelsbergkreis DIE LINKE noch vor den Grünen ins Ziel kam, wertete er als weiteren Beweis für die wachsende Verankerung seiner Partei in breiten Bevölkerungsschichten. Die Tatsache, dass es gelang die Nazis auf einem sehr niedrigen Niveau zu halten (bei nochmaligen Verlusten) sei ein weiteres positives Ergebnis.

Bedauerlich, aber nicht unerwartet seien die herben Verluste der SPD. „Dass es für Schwarz-Gelb gereicht hat, ist letztlich die Schuld der SPD-Führung. Ihre Verweigerungshaltung gegenüber einem fortschrittlichen Bündnis mit LINKEN und Grünen und ihre Politik des Sozialabbaus und der Umverteilung von unten nach oben, sind gescheitert,“ erklärte Schnell.

Nun sollten SPD, Grüne und LINKE auf kommunaler Ebene beginnen, Möglichkeiten der Zusammenarbeit auszuloten. Mit den Grünen gebe es da ja erste Ansätze, z.B. in Alsfeld (Alternative Liste aus Grünen und LINKEN) und im ZAV.

» Das Wahlergebnis im Vogelsberg [11 KB]