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Auf der konstituierenden Sitzung des ZOV, der Muttergesellschaft der OVAG, wurden die Grundlinien der Politik des Versorgers für die nächsten fünf Jahre gestellt. „SPD und CDU, mit Unterstützung von FWG und FDP, wollen, dass alles weitergeht wie bisher.

Die enorm gestiegenen Gewinne werden auch in Zukunft in die maroden Kreishaushalte gepumpt, zu Lasten der Strom- und Gaskunden, das Ziel einer wirklichen Energiewende wird nicht verfolgt“, erklärt Dietmar Schnell, Vertreter der LINKEN im ZOV.

Die Grünen seien offenbar intern tief zerstritten und sich selbst noch nicht klar darüber, wohin sie eigentlich wollten. Im Gegensatz zu ihrer bisherigen Politik in diesem Gremium, waren sie dieses Mal nicht bereit, dem Antrag der LINKEN zu folgen, die Gewinne in den Ausbau der erneuerbaren Energien zu stecken. Stattdessen enthielten sie sich mehrheitlich.\'a0\'84Die SPD konnte oder wollte sich nicht aus den Fängen der CDU befreien.

Obwohl eine Mehrheit für eine alternative, an den Interessen der Stromkunden und dem Umweltschutz ausgerichtete Politik möglich gewesen wäre, blieb es beim üblichen Postengeschachere“, so Schnell weiter. „Die schönen Sätze aus den Koalitionsvereinbarungen in den drei Landkreisen Vogelsberg, Wetterau und Gießen, jeweils unter Führung der SPD und unter Mitwirkung der Grünen und der FDP bzw. FWG entstanden, werden also weit gehend folgenlos bleiben.
Damit wurde erneut eine Chance vertan, die dringend notwendige Energiewende und eine Entlastung der Bürgerinnen und Bürger auf den Weg zu bringen“, betonte Dietmar Schnell abschließend.