Anfragen zur Kreistagssitzung am 20.03.2008
Antworten des Kreisausschusses auf Anfragen und Berichtsanträge
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Perspektive 50plus: Kreis im Bundesprogramm
Die Kommunale Vermittlungsagentur des Vogelsbergkreises kann in den Jahren 2008 bis 2010 an einem Bundesprogramm teilnehmen, dass die Integration älterer Arbeitsuchender stärker fördern will.
Landrat Marx äußerte zum Programm unter anderem: Erfolgreiche Unternehmen und wirtschaftlich starke Regionen zeichnen sich dadurch aus, dass sie das die Potenziale wirklich erkennen und die Erfahrung älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zum eigenen Vorteil nutzen. Dazu gehöre auch, dass im Hinblick auf Lebensarbeitszeit und demografischen Wandel in vielen Köpfen erst noch ein Umdenken stattfinden müsse. Es müsse noch "reichlich Aufklärungsarbeit betrieben werden", um die weit verbreitete Meinung vom "nicht mehr leistungsfähigen älteren Mitarbeiter", der zudem ein Risiko- und Kostenfaktor darstelle, aus den Köpfen vieler Arbeitgeber zu verdrängen.
Ich frage in diesem Zusammenhang: Wie viele ältere Arbeitslose wird die Kreisverwaltung im Zusammenhang mit dem o.g. Integrationsprogramm selber beschäftigen können.
Wird der Vogelsbergkreis bei den Gesellschaften, bei denen er beteiligt ist darauf hinwirken, dass ältere Arbeitslose dauerhafte Beschäftigung finden können?
Barrierefreie Volkshochschulräume
Im August 2006 äußerte der 1. Kreisbeigeordnete Gerhard Ruhl, dass es in den Räumen der vhs tagsüber Probleme gebe für Kursteilnehmer mit körperlichen Behinderungen. Man sei jedoch bereits auf der Suche nach besseren Alternativen.
Die Raumsituation für Tageskurse in Alsfeld würde auch von der Kreisverwaltung selbst als verbesserungswürdig eingestuft. Aus diesem Grund werde nach Alternativen für erwachsenen- und behindertengerechte Räume gesucht, die eine längerfristige Perspektive für den Ausbau der Erwachsenenbildung böten.
Ich frage deshalb; welche Maßnahmen wurden seit August 2006 ergriffen und umgesetzt, um die angekündigte Besserung zu erreichen?
Umbuchung von Eingliederungsleistungen in Verwaltungskosten
Seitens des Vogelsbergkreises ist bei der Bundesbehörde ein Antrag zur Umbuchung von Eingliederungsleistungen für Langzeitarbeitslose nach SGB II in Verwaltungskosten gestellt und bewilligt worden. Es handelt sich dabei um einen Betrag von 700.000€
Ich frage den Kreisausschuss:
aus welchen Gründen wurden die Gelder umgewidmet, wofür wurden sie konkret verwandt und welche Effekte werden durch die Umwandlung erwartet?